Mittwoch, Oktober 5, 2022
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Große Aufregung um Vergiftungsfälle

Salzburger Hundebesitzer fürchten derzeit um das Leben ihrer geliebten Vierbeiner. Innerhalb kurzer Zeit wurden mehrere Hunde auf einer Hundewiese in Seewiesen am Wallersee vermutlich vergiftet – nun wird sie videoüberwacht. Auch in der Stadt Salzburg wurden sechs Hundewiesen für Kontrollen vorübergehend gesperrt.

Ein zweijähriger Terrier verstarb Ende letzter Woche. Seine Besitzerin war mit ihm und ihrem zweiten Hund am Tag davor auf einer Hundewiese in Seekirchen am Wallersee unterwegs gewesen. Sie ist sich sicher – ihr Liebling wurde vergiftet. Es blieb nicht bei dem einen tragischen Fall. Weitere Hunde verstarben oder zeigten Vergiftungserscheinungen.

Blaukorn könnte mit im Spiel sein, denn bei der Obduktion eines 11-jährigen Zwergpinschers habe man blau-grünliche Substanzen entdeckt, wie die „Salzburger Nachrichten“ berichten. Laut Polizei gebe es aber „kein Indiz dafür, dass Köder ausgelegt worden sind“. Auch habe man „keinen Hinweis für die Anzahl“ der Hunde, die vermutlich vergiftet wurden.

Hundebesitzer sind nun verunsichert und fürchten um das Leben ihrer Lieblinge, denn von etwaigen Tätern fehlt jede Spur. Die Hundewiese in Seekirchen wurde vorübergehend gesperrt und wird jetzt videoüberwacht. Als Vorsichtsmaßnahme sperrte man auch sechs Hundewiesen in der Stadt Salzburg. Sie wurden auf Giftköder kontrolliert und gegen heute Mittag wieder freigegeben.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeidienststelle Seekirchen entgegen.

 

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