Mittwoch, Oktober 5, 2022
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Schwammerlsuchen mit Hund – wer suchet, der findet!

Wer suchet, der findet. Sind sie gut versteckt, kann eine gute Nase von Vorteil sein – naheliegend also, auch mal auf Schwammerlsuche mit Hund zu gehen.

Sie schießen aus dem Boden und warten nur darauf, gefunden zu werden. Aber warum sich selbst die Mühe machen, hat man doch eine Nase in Begleitung, die es so viel besser kann? „Hunde können die kleinen feinen Spuren einer Substanz aufnehmen und identifizieren“, also eine bestimmte Schwammerlsorte von anderen „mit der Nase unterscheiden“, erklärt Hundetrainerin Bettina Hauser von der Hundeschule „durch dick und dünn“, wo Vierbeiner und Besitzer im Herbst das Schwammerlsuchen trainieren können.

Voraussetzungen sind dafür keine notwendig, „jeder Hund bringt das in seinen Genen mit“, so Hauser. „Im Prinzip geht es darum, mit dem Menschen gemeinsam etwas zu machen“. Der Hund soll lernen, „wenn ich meine Nase einsetze, komme ich zu etwas Gutem“. Es liegt also am Zweibeiner, seinen Hund zu motivieren und ihn zu sofort zu belohnen, wenn er das gewollte Schwammerl anschnüffelt. „Ich entscheide mich für einen Geruch, verknüpfe diesen positiv und lerne ihm dann ein Anzeigeverhalten“, wie etwa sich nebenbei hinzusetzen. Schließlich soll der Mensch den Fund auch bemerken.

Und landet er beim falschen Schwammerl, ist es wichtig, ihn nicht zu bestrafen. „Das wird ignoriert, man gibt ihm dafür einfach keine Belohnung“, sonst können Interesse und Motivation sehr schnell verloren gehen, so die Trainerin. Also gibt es einiges zu beachten beim Schwammerlsuchen mit Hund.

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