Dienstag, Dezember 6, 2022
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Feuerwehr vereitelte Mordpläne an Hund in Neckar

Dank einer aufmerksamen Passantin konnte die Feuerwehr das Leben eines Hundes retten. Ein unbekannter Täter hatte den Vierbeiner im Fluss Neckar fixiert und ihn zum Sterben zurückgelassen. Nun laufen die Ermittlungen.

Vergangenen Donnerstag war laut SWR ein dringender Notruf bei der Polizei von Obrigheim im Kreis Neckar-Odenwald eingegangen. Einer aufmerksamen Passantin war etwas Ungewöhnliches im Fluss Neckar aufgefallen. In den Fluten schien ein Hund ums nackte Überleben zu kämpfen. Dennoch schien der Vierbeiner nicht aus eigener Kraft ans Ufer schwimmen zu können. Kurz darauf traf eine Polizeistreife am stillgelegten Atomkraftwerk ein, wo das Tier immer noch im Wasser trieb. Ein Polizist stieg zu dem Hund in den Fluss und musste den Grund feststellen, warum er nicht ans rettende Ufer schwimmen konnte: Jemand hatte ihn mit einer Leine oder Kette im Fluss fixiert. Zudem hing dem armen Tier eine Tasche voller Steine um den Körper. Ein unglücklicher Unfall kann somit ausgeschlossen werden. Jemand hatte mit Absicht versucht, den Hund in der Neckar zu ertränken.

Laufende Ermittlungen

Zum Glück konnte der Polizist den bereits erschöpften Hund über Wasser halten, bis die Feuerwehr eintraf. Erst mit deren Hilfe konnte man das Tier losmachen und sicher an Land bringen. Daraufhin forschte die Polizei den Hundebesitzer aus, der angeblich bereits nach seinem vermissten Hund gesucht hatte. Des Weiteren soll nun geprüft werden, wer den Hund eventuell gestohlen und versucht haben soll, ihn in der Neckar zu ertränken.

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