FCI-Gruppe 3: Terrier

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Viele Terrier haben härteres oder raueres Fell, um den schlechten Witterungsbedingungen im Freien gut trotzden zu können. / Foto: pixabay.

Die FCI-Gruppe 3 gehört den vielgeliebten Terriern in allen Formen, allen Größen und aus aller Herren Länder. Die aktiven Kerle sind als ehemalige Jagdhunde daran gewöhnt, sich an der frischen Luft zu bewegen und fleißig arbeiten zu dürfen.

In der FCI-Gruppe 3 sind alle vom FCI anerkannten Terrierrassen vorzufinden. Als Terrier werden vorwiegend Hunde bezeichnet, die ursprünglich zur Jagd auf in Erdbauten lebende Beute, wie Füchse oder Dachse, gezüchtet wurden – daher auch der Name Terrier (vom französischen „terre“, zu dt. „Erde“). Sie sind kleine, agile Jagdhunde, die Freude an der Bewegung an der frischen Luft haben und auch geistig ordentlich ausgelastet gehören – denn unter ihren wuscheligen Köpfen verbirgt sich ein wacher Verstand und große Intelligenz.

Sektion 1 – hochläufige Terrier

Als „hochläufige Terrier“ werden Terrierrassen mit relativ langen Läufen zusammengefasst, im Gegensatz zu Terrierrassen mit relativ kurzen, gedrungenen Beinen. Als die größte Terrier-Rasse gilt der Airedale Terrier mit einem durchschnittlichen Stockmaß von 60 cm bei Rüden und 57 cm bei Hündinnen.

Brasilien

brasilianischer Terrier

Deutschland

deutscher Jagdterrier

Großbritannien

Airedale Terrier
Bedlington Terrier
Border Terrier
Fox Terrier (Drahthaar)
Fox Terrier (Glatthaar)
Lakeland Terrier
Manchester Terrier
Person Russell Terrier
Welsh Terrier

Irland

irischer Glen of Imaal-Terrier
irischer Soft Cotaed Wheaton-Terrier
irischer Terrier
Kerry Blue Terrier

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Der aufgeweckte Jack Russell-Terrier ist im Westen ein beliebter Familienhund. / Foto: pixabay.

Sektion 2 – niederläufige Terrier

Niederläufige Terrier haben – anders als hochläufige Terrier – eher kurze Beine und sind daher signifikant kleiner als ihre Rassekollegen. Wie diese sind auch sie mit einem ausgeprägten Jagdtrieb und einem sturen, aber liebenswerten Naturell ausgestattet, das konsequente Erziehung und regelmäßiges Training erfordert.

Australien

Australian Terrier

Großbritannien

Cairn Terrier
Dandie Dinmont Terrier
Jack Russell Terrier
Norfolk Terrier
Norwich Terrier
schottischer Terrier
Sealyham Terrier
Skye Terrier
West Highland White Terrier

Japan

japanischer Terrier

Tschechien

tschechischer Terrier

Sektion 3 – bullenartige Terrier

Bullartige Terrier wurden ursprünglich als Kreuzung zwischen flinken, agilen Terriern und langsamen, aber beißkräftigen Bulldoggen gezüchtet worden, um Hundekämpfe spannender zu gestalten. Zum Glück sind solche blutigen Spektakel heutzutage verboten, sodass sie nun als geliebte Familienhunde gehalten werden.

Großbritannien

Bullterrier
Miniature Bullterrier
Staffordshire Bull Terrier

USA

Sektion 4 – Zwerg-Terriers

Trotz ihrer kleinen Körpergröße sind Zwerg-Terrier keineswegs faule Schoßhündchen! Sie sind ihrer Natur als eifrige Jagdbegleiter treu geblieben und müssen dementsprechend ausgeslastet werden, um rundum glücklich und zufrieden zu sein. Als kleinster Terrier gilt der Yorkshire Terrier mit einem durchschnittlichen Stockmaß von nur 25 cm und einem Gewicht von knapp 3 kg.

Australien

Australian Silky Terrier

Großbritannien

englischer Toy Terrier
Yorkshire Terrier

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