Bis zur Schnauze im Schlamm – Hund entkam knapp dem Tod

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Der im verschlammten Bachlauf feststeckende Hund wurde von der Feuerwehr Hattingen geborgen und erstversorgt. / Fotos: Jens Herkströter.

Am Mittwoch rückte die Feuerwehr Hattingen zu einem ungewöhnlichen, aber dringenden Notfall aus: Ein schwarzer Hund steckte in einem verschlammten Bachbett fest und kam nicht mehr aus den Erdmassen frei. Sofort wurde der unterkühlte Hund geborgen und erstversorgt.

Im Schulenbergwald in Hattingen wäre es Mittwoch Nachmittag beinahe zu einer furchtbaren Tragödie gekommen. Ein Spaziergänger war dort unterwegs, um die frische Luft zu genießen, und wurde auf einen schwarzen Hund aufmerksam, der in einem verschlammten Bachbett lag. Schnell erkannte der Passant, dass der bis zur Schnauze in den weichen Boden eingesunkene Vierbeiner in echten Schwierigkeiten steckte und sich von alleine nicht mehr befreien konnte. Zu diesem Zeitpunkt wirkte der Hund bereits völlig entkräftet und apathisch. Sofort alarmierte der Spaziergänger die Feuerwehr Hattingen, die kurz darauf mit einem provisorischen Steg zur Stelle waren und den Hund mühsam den Schlammmassen abkämpften. Die sehr weiche Erde und der steile Abfall zum Bachbett hin machte die Bergung nicht einfach, doch die Feuerwehrleute gaben nicht auf und retteten die Fellnase schließlich. Gerade rechtzeitig – nur ein wenig länger zwischen kaltem Dreck und Wasser, und der völlig unterkühlte Vierbeiner wäre wahrscheinlich verstorben. In einer wärmenden Decke eingewickelt wurde der Hund zuerst auf die Hauptwache gebracht, dort gebadet und vom restlichen Schlamm befreit und danach zum Tierarzt gebracht, wo er sich zur Zeit von den überstandenen Strapazen erholt. Wem der Hund gehört und wie er in seine gefährliche Lage gekommen war, ist momentan noch unklar.

Zum Glück sind unsere Freunde und Helfer immer zur Stelle, wenn ein Vierbeiner in Not gerät – lesen Sie hier weiter über mutige Einsätze ums Tierwohl von Feuerwehr und Polizei.