Trauriges Update: Shih-Tzu in Lebensgefahr

Der Shih-Tzu Rüde hat den Kampf ums Überleben leider verloren.
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Der kleine Sid ist leider noch nicht über dem Berg, aber eine „richtige Kämpfernatur“. Foto: © WTV

Was dem kleinen Shih-Tzu-Rüden widerfahren ist, darüber kann nur spekuliert werden. Völlig verwahrlost wurde er in Wiener Neudorf aufgefunden. Im Wiener Tierschutzhaus wird nun alles versucht, um das Leben des 12-jährigen Vierbeiners zu retten.

Es ist erschütternd und traurig, wenn man daran denkt, was der kleine Hund wohl hat durchmachen müssen. Verwahrlost und abgemagert bis auf zwei Kilogramm wurde ein Shih-Tzu Rüde diese Woche in Wiener Neudorf aufgefunden. Was ihm passiert ist und wie es dazu kam, darüber kann man nur rätseln. Von der Tierrettung wurde er ins Wiener Tierschutzhaus gebracht – und das keine Minute zu früh. Denn es ist ein erschreckender Zustand, in dem sich der Hund befindet.

Er konnte weder stehen noch gehen, ein massives Herzgeräusch und urinverklebtes Fell kommen noch dazu. Im Wiener Tierschutzhaus wird alles getan, um das Leben des etwa zwölf Jahre alten Shih-Tzu zu retten, und obwohl er auf die Behandlungen gut anspricht – über dem Berg ist der Kleine leider noch nicht. „Es zeigt sich aber, dass er eine richtige Kämpfernatur ist. Daher hoffen wir alle von Herzen, dass sein und unser Kampf um sein Leben belohnt wird“, sagt WTV-Tierheimleiterin Marion Wenny.

UPDATE:

Shih-Tzu Rüde Sid hat den Kampf ums Überleben leider verloren

Ein trauriges Ende nahm das Schicksal des kleinen Hundes. Obwohl die Tierärzte alles taten, um den verwahrlosten Rüden zu retten, blieb ihnen schlussendlich keine andere Wahl, als ihn zu erlösen. Der stark geschwächte Vierbeiner litt nicht nur unter extremer Unterernährung und völlig vereiterten Zähnen – eine Ultraschalluntersuchung zeigte zusätzlich ein Prostatakarzinom. Der Zustand des Shih-Tzu hatte sich leider innerhalb weniger Stunden dramatisch verschlechtert.

Beim Wiener Tierschutzhaus geht man davon aus, dass sich Sid bereits mehrere Wochen oder sogar Monate lang in diesem Zustand befunden haben muss. „Es handelt sich hier um einen traurigen Fall von absoluter Verwahrlosung und unterlassener Hilfeleistung. Wäre früher ein Tierarzt aufgesucht worden, hätten sicherlich noch entsprechende Behandlungsmaßnahmen gesetzt werden können“, sagt WTV-Tierheimleiterin Marion Wenny.