Samstag, September 24, 2022
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Streuner wacht treu über seine angefahrene Freundin

Nachdem eine Streunerin von einem Auto angefahren worden war, wachte ihr bester Freund treuherzig über sie. Nach der Rettung der beiden stand fest: Betty White und Allen sollte man nicht trennen. Die beiden waren miteinander durch die Hölle gegangen – und sollten nun zusammen ihr eigenes Paradies finden.

Laut dem Dodo betreibt Betty Walter bereits seit Jahren eine Pflegestelle für Hunde in Not. Sie nimmt hilfsbedürftige Streuner oder ausgesetzte Hunde bei sich auf, um ihnen danach zu einem schönen neuen Zuhause zu verhelfen. Sie hat viel Erfahrung mit allen möglichen Situationen, die sich um Hunde drehen. Deswegen war sie es auch, die man kontaktierte, nachdem jemand einen streunenden Hund mit dem Auto angefahren hatte. Der Täter war vom Unfallort geflohen, doch ein Zeuge berichtete ihr von einem weißen Hund, der verletzt am Straßenrand lag. Neben ihr hielt ein weiterer Hund treuherzig Wache. Er ließ keinen anderen Hund oder Mensch an seine bewegungsunfähige Freundin heran. Walter wusste – diese Hunde brauchten ihre Hilfe.

Nur im Doppelpack

Am Unfallort angekommen fand sie die beiden Hunde tatsächlich an derselben Stelle wie beschrieben vor. Die Tierretterin nannte die weiße, verletzte Hündin Betty White und den Wachhund Allen. “Als ich ankam, vertrieb er [Allen] gerade ein paar Hunde”, erzählte Walter. “Als ich aus dem Auto stieg und nach ihr sehen wollte, kam er sofort auf mich zugelaufen, und ich musste ihm erst einmal versichern, dass ich gekommen war, um zu helfen.” Danach zeigten sich beide Hunde jedoch sehr kooperativ. Zusammen mit dem Unfallzeugen hob sie die verletzte Hündin ins Auto, und auch Allen konnten sie zu fassen bekommen. Denn so treu, wie Allen seine Freundin verteidigt hatte, stand für Walter fest: Diese beiden Hunde sollten zusammen bleiben.

Baldige Vermittlung – zusammen!

In ihrer Pflegestelle machte Walter schnell Platz für das dynamische Duo. Betty White litt unter einen gebrochenen Hüfte und musste deswegen operiert werden. Danach brauchte sie ein paar Wochen Erholung von den Strapazen des Unfalls. Während dieser ganzen Zeit blieb Allen an ihrer Seite. Und da verstand Walter wirklich, wie unglaublich stark das Band zwischen den beiden Hunden wirklich war. Deswegen will sie die beiden nur im Doppelpack vermitteln. Zu einer Vermittlung wird es aber in nächster Zukunft nicht kommen, denn die Hündin brauche neben einer Physiotherapie auch eine Behandlung gegen Herzwürmer. Allen wäre an und für sich schon bereit für sein neues Zuhause – doch Walter würde die beiden niemals trennen. “Sie brauchen jemanden, der ihnen viel Liebe geben kann. Der ihnen das Gefühl geben kann, sicher und geborgen zu sein.” Denn nachdem die beiden zusammen durch die Hölle gegangen sind, wäre es nur fair, ihnen ein gemeinsames Paradies zu finden!

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