Dienstag, Juni 28, 2022
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Schlauer Hund Baxter zeigte Besitzern einen Giftköder

In Herzogsdorf hatte ein unbekannter Tierquäler einen Giftköder ausgelegt. Zum Glück war Hund Baxter schlauer – und brachte die präparierte Wurst zu seinen Besitzern. Diese meldeten den Vorfall der Polizei.

Giftköder sind eine schreckliche Erscheinung überall dort, wo Hunde und deren Familien sich gerne tummeln und die Zeit miteinander genießen wollen. Besonders auf Hundewiesen, in Parks oder auf beliebten Spazierwegen findet man leider oftmals mit Rattengift oder ähnlich tödlichen Substanzen präparierte Leckerbissen. Unglücklicherweise können nur wenige Hunde dem unwiderstehlichen Duft von Bratwurst, Leberkäse und Co. entsagen und haben die Falle manchmal schneller verschluckt, als man als Hundebesitzer reagieren kann. Um einen solchen Ernstfall zu vermeiden, sollte jeder Hundebesitzer mit seiner Fellnase Anti-Giftködertraining durchführen. Denn dann reagieren Hunde wie der kluge Baxter.

Dieser war laut OÖ-Nachrichten mit seiner Familie im öberösterreichischen Bezirk Urfahr-Umgebung bei einem Spaziergang unterwegs. Weil der Labrador Retriever zum Jagdhund ausgebildet werden soll, ließen die Besitzer ihn in Sichtweite ohne Leine laufen. Plötzlich brachte er stolz etwas aus dem Gebüsch zu seinen Besitzern. Der erst 14 Monate alte Rüde legte ihnen eine mit Rattengift versetzte Knacker zu Füßen – und bekam dafür ein großes Lob. Denn er hatte sein Training mustergültig in die Tat umgesetzt und nicht nur sein eigenes Leben gerettet, sondern wahrscheinlich auch das einer weniger zurückhaltenden Fellnase. “Da macht man sich schon ziemliche Sorgen”, erklärte Baxters stolzer Besitzer. “Zum Glück haben wir Baxter beigebracht, nichts zu fressen, was er findet.”

Fruchtbares Training

Sofort meldete die Familie den Vorfall den polizeilichen Behörden, und auch mit dem Bürgermeister von Herzogsdorf habe der Besitzer schon ein Gespräch vereinbart. Denn: “So etwas ist einfach nicht in Ordnung.” Nach dem unbekannten Tierquäler wird gesucht, es fehlen jedoch entscheidende Hinweise. (Bei sachdienlichen Hinweisen ersucht die Polizei Ottensheim um Meldung.) Baxter selbst habe zum Glück keinerlei Vergiftungserscheinungen gezeigt, obwohl er den Giftköder für kurze Zeit im Maul getragen habe. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er den Köder geschluckt hätte. Doch dafür ist Baxter ein viel zu guter Junge!

Anti-Giftködertraining kann jedem Hund das Leben retten – daher zahlt sich dementsprechendes Training mit Sicherheit aus! Lesen Sie hier, wie Sie selbst mit Ihrer Fellnase trainineren können, oder wenden Sie sich an eine Hundeschule oder Hundetrainer Ihres Vertrauens.

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