Malteserwelpen an Tankstelle verkauft

Malteserwelpen sollten an Tankstelle verkauft werden

Die Malteserwelpen hatten eine Autofahrt von der Slowakei nach Salzburg hinter sich und sollten dort an der Tankstelle ihren Käufern übergeben werden.

Sie sind erst acht Wochen alt und sollten – ohne erforderlichen Tollwutimpfschutz – an einer Tankstelle verkauft werden. Eine 37-jährige Slowakin transportierte vier Malteserwelpen aus einer Zucht in der Slowakei mit dem Pkw nach Wals, Salzburg.

Vor Ort warteten bereits drei Käufer. Sie hatten sich bereits für die Hunde entschieden und die Übergabe der Welpen war auch schon erfolgt, als die Landesveterinärdirektion Salzburg informiert wurde und die Welpen abnahm und sie einer Mitarbeiterin eines Tierschutzvereins übergab.

Zum Abschluss des Kaufvertrages war es noch nicht gekommen. Pro Hund waren 300 Euro Kaufpreis vereinbart worden. Zwar hatte die Slowakin für alle vier Welpen einen slowakischen EU-Heimtierausweis bei sich, da die Malteser jedoch erst acht Wochen alt sind, verfügen sie über keinen für die Einfuhr in das Bundesgebiet erforderlichen Tollwutimpfschutz.

Die Verkäuferin wird wegen Übertretungen nach dem Tierschutzgesetz und nach dem Tierseuchengesetz angezeigt.