Hund Harley verschwindet – und rettet Rehkitz vorm Ertrinken

Goldendoodle Harley rettet das Rehkitz vor dem Ertrinken, er steht mit ihm am Ufer.
Goldendoodle Harley verschwand - und tauchte wenig später in Begleitung eines hilfsbedürftigen Rehkitz wieder auf. / Fotos: Facebook (Ralph Dorn).

Goldendoodle-Rüde Harley verschwand plötzlich spurlos. Sein Besitzer konnte sich nicht erklären, wo der Hund abgeblieben war – bis er in einem nahen See wieder auftauchte. Dort begleitete er ein Rehkitz in Seenot sicher ans Ufer. Und kümmerte sich rührend darum, nachdem es endlich in Sicherheit war.

Hunde und Rotwild sind nicht die wahrscheinlichsten Kandidaten für eine Freundschaft. Doch speziell gegenüber Jungtieren zeigen sich viele Vierbeiner eher gnadenvoll. Ein besonders rührender Fall von speziesübergreifender Hilfsbereitschaft bringt nun die Herzen zum Schmelzen. Auf Facebook postete der in Virginia lebende Ralph Dorn Fotos und Videos einer waghalsigen Rettungsaktion. Eines Abends Anfang Juni konnte der Hundebesitzer seinen treuen Vierbeiner namens Harley nicht mehr finden. Der Goldendoodle war spurlos verschwunden. Wenig später fand er ihn in der Mitte eines nahen Sees wieder – und in Begleitung eines kleinen Rehkitzes. Gewissenhaft geleitete der Rüde das junge Reh zum Ufer. Dort zog Dorn das vollkommen erschöpfte Wildtier und seinen Hund ans Ufer. Sofort begann Harley, das Rehkitz abzulecken und kümmerte sich rührend um das Baby. Zum Glück tauchte kurze Zeit später auch die Mutter des Kindes auf, und gemeinsam verschwanden die beiden wieder in den Wald. Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende…

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tierische Dankbarkeit

Wie Dorn kurz darauf in seinem Facebook-Post schrieb, rannte Harley eines Morgens plötzlich rastlos von einem Fenster zum anderen. Neugierig öffnete er die Eingangstür, und sie konnten ein Rehkitz rufen hören. Freudig rannte Harley auf die Waldgrenze zu, wo bereits das am Vortag vor dem Ertrinken gerettete Tierbaby wartete. Die beiden stupsten sich mit der Nase an, danach verschwand das Rotwild wieder im Wald. Auch Harley kehrte zufrieden zum Haus zurück. Diese ungewöhnliche Tierfreundschaft rührt nun das weltweite Internet. „Das ist unglaublich! Danke fürs Teilen, das macht jedermanns Feed besser!“, schreibt eine Userin. „Was für eine süße Geschichte. Dein Wuffel ist wunderbar!“, kommentierte eine andere. Dorn freut sich sichtlich über die Begeisterung der Menschen – er antwortet teilweise sogar auf einzelne Kommentare mit Dankesbekundungen. Natürlich nicht auf alle – denn der Post ging mittlerweile mit über 116.000 Likes und über 260.000 Shares viral.

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden