Sonntag, Dezember 4, 2022
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Bischofswiesen: Huskys rissen 13 Hühner in zwei Ställen

Zwei ausgebrochene Huskys sorgten in Bischofswiesen für ein Blutbad: In zwei benachbarten Ställen rissen sie insgesamt 13 Hühner. Dabei bissen sie auch einer zu Hilfe eilenden Bäuerin in die Hand. Die Frau musste ins Krankenhaus gebracht werden, dem Besitzer droht nun eine Anzeige.

Der Sibirische Husky ist für eine Sache wohlbekannt: Er liebt das Laufen. Als Schlittenhunde liegt ihnen das stundenlange Rennen im Blut, und daher brauchen diese Hunde eine Menge Auslauf. Dennoch darf man aber auch ihren Jagdtrieb nicht unterschätzen, denn immer wieder sind diese Hunde auch in Vorfälle von Wildriss verwickelt. Auch in Bischofswiesen haben zwei ausgebrochene Huskys für ein Blutbad gesorgt. Im Ortsteil Engedey  verschafften sie sich Zutritt zu einem Hühnerstall und rissen zusammen vier der Tiere. Danach seien sie in den Stall des Nachbarn eingebrochen und hätten dort weitere neun Hühner getötet. Die Polizei Berchtesgaden hielt die Anzahl der insgesamt 13 Hühner in ihren Berichten fest.

Bäuerin gebissen

Durch den Aufruhr alarmiert soll danach eine Bäuerin versucht haben, den Hühnern zu Hilfe zu eilen. Doch bei dem Versuch, die Huskys zu vertreiben, biss eines der Tiere sie in die linke Hand. Unglücklicherweise war die Verletzung so schwerwiegend, dass die 48-Jährige von der Rettung ins Krankenhaus in Berchtesgaden gebracht werden musste. Auch die hinzugezogene Polizei nahm die Ermittlungen auf und machte kurz darauf den Hundebesitzer ausfindig. Der Mann aus Starnberg hatte seinen Angaben nach im Freien gearbeitet und die Hunde mit sich genommen. Er wollte ihnen Auslauf verschaffen, doch dann seien die Hunde entkommen. Höchstwahrscheinlich steht dem Hundebesitzer nun eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung bevor. Ob er auch für die gerissenen 13 Hühner verantwortlich gemacht wird, ist noch nicht bekannt.

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