Ehepaar muss Dackel nach vier Jahren zurückgeben

Dackel auf Holzbank
Dackel auf Holzbank
Foto: pixabay/Symbolfoto

Er war ihnen 2012 im Urlaub zugelaufen, jetzt müssen zwei Münchner ihren Dackel an die rechtmäßigen Besitzer zurückgeben. Somit soll aus „Lulu“ wieder „Bonny von Beelitz“ werden.

Die Vorstellung, den liebgewordenen Vierbeiner nach vier Jahren wieder abgeben zu müssen, muss grausam sein. Ein Ehepaar aus München sieht sich damit nun aber konfrontiert. Ihnen war Dackel Lulu im Urlaub 2012 westlich von Berlin zugelaufen. Ihre Identität war erst jetzt bekannt geworden, nachdem das Paar einen zweiten Dackel hatte anschaffen wollen und beim Züchter neue Papiere beantragt hatte, berichten die Salzburger Nachrichten. Das Paar meinte, sie hätten damals vergebens nach den Besitzern gesucht.

Die „Pflegeeltern“ sollen nun im Gegenzug 3.271,16 Euro für Futter, Tierarzt und andere Ausgaben erstattet bekommen. Wenn sie dieses Geld erhalten haben, müssen sie Dackeldame Lulu, die eigentlich Bonny von Beelitz heißt, herausgeben. „Sonst kommt ein Gerichtsvollzieher und holt den Hund ab“, erläuterte eine Gerichtssprecherin. Das Urteil ist unanfechtbar.