Welpen in Mistkübeln gefunden

Hund in einem roten Eimer
Foto: pixabay /Symbolfoto
Hund in einem roten Eimer
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Wimmernde Welpen in einer Mülltonne, zwei Hundebabys im Mistkübel – von den Tierquälern, die diese Taten in Wien begangen haben, fehlt nach wie vor die Spur.

Schon mehrfach hatten unbekannte Straßenhändler viel zu junge Welpen verkauft und die übrig gebliebenen einfach in Mülltonnen entsorgt. Jetzt trugen sich zwei weitere Fälle zu. In Wien Liesing hatten eine Mutter und ihre Tochter plötzlich ein Wimmern vernommen, das aus einer Mülltonne kam. Als sie nachschauten, trauten sie ihren Augen kaum. Ein Welpe war darin herzlos entsorgt worden.

Gleich zwei Hundebabys fanden Spaziergänger in einem Mistkübel in der Wiener Mariahilfer Straße. In einen Plastiksack gesteckt waren auch diese beiden einfach so entsorgt worden. Bislang fehlt von den Tätern jede Spur. Die Wiener Polizei ersucht abermals, keine Tiere von Straßenhändlern zu kaufen.

Illegales Welpen – Netzwerk

Auch Indra Kley, Leiterin des Österreich-Büros der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, ruft zu mehr Achtsamkeit beim Welpenkauf auf: „Unser Appell an alle, die einen Hund möchten, ist immer wieder: Bitte kaufen Sie nicht bei Straßenhändlern oder im Internet. Sie unterstützen mit großer Wahrscheinlichkeit ein illegales Netzwerk, das mit dem Leid der Tiere und auch mit der Unwissenheit der KonsumentInnen hohe Gewinne macht. Selbst wenn man rein aus Mitleid einen Welpen kauft, unterstützt man die kriminellen Machenschaften“.