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Doodle-Hunde sind in den letzten Jahren regelrecht durch die Decke gegangen – auf Social Media, in Familien und leider auch bei unseriösen Vermehrern. Vielleicht überlegst du gerade selbst, ob ein Goldendoodle, Labradoodle oder ein anderer Pudelmix zu dir passt. 🐩💛 Ob du Fragen zu Felltyp und Fellpflege, Gesundheitsrisiken oder der viel gelobten Allergikerfreundlichkeit hast: Hier erfährst du alles, was du wissen musst!
- Doodles sind keine eigene FCI-Rasse, sondern Pudelmischlinge (Designerhunde / Hybridhunde).
- Felltypen variieren stark – von glatt bis gelockt. „Doodle = pflegeleicht“ ist ein Mythos.
- Es gibt keine Garantie für hypoallergene oder nicht haarende Doodles – Allergietest ist Pflicht.
- Gesundheit hängt vor allem von seriöser Zucht, Gesundheitschecks und guter Aufzucht ab.
- Je nach Mix sind Doodles eher gemütlich, sensibel oder extrem aktiv – sie passen nicht zu jedem Alltag.
- Starke Nachfrage führt zu vielen Vermehrern – ein kritischer Blick auf Züchter und Preise ist unverzichtbar.
- Was ist ein Doodle überhaupt?
- Die 10 beliebtesten Doodle Hunderassen im Überblick
- Doodle-Felltypen & Pflege – was wirklich wichtig ist
- Gesundheit & typische Risiken bei Doodles
- Welche Doodle-Generation passt zu dir? (F1, F1b, F2, Multigen)
- Für wen eignet sich welcher Doodle?
- Häufige Probleme & Fallstricke beim Doodlekauf
- Weitere Doodle-Mischlinge (seltene oder regionale Varianten)
- FAQ
- Quellen
- Lesetipps
Was ist ein Doodle überhaupt?
Wenn von „Doodles“ die Rede ist, meinen die meisten damit gezielte Mischlinge aus einem Pudel und einer anderen Rasse – also Hybridhunde oder Designerhunde. Typische Beispiele sind Goldendoodle (Golden Retriever + Pudel) oder Labradoodle (Labrador + Pudel). Wichtig ist: Ein Doodle ist keine eigenständige, vom FCI anerkannte Rasse, sondern immer ein Pudelmischling mit oft sehr unterschiedlichem Aussehen und Charakter. Weil Pudel kaum Haare verlieren, werden viele Doodle Hunderassen als „hypoallergen“ oder „perfekt für Allergiker“ beworben. Studien und Praxis zeigen aber: Auch Doodles können Allergene produzieren, und es gibt keinerlei Garantie für einen beschwerdefreien Alltag. Wer sich dafür interessiert, findet im Artikel „Mythos hypoallergener Hund“ eine sehr nüchterne Einordnung – inklusive Doodles.
Die 10 beliebtesten Doodle Hunderassen im Überblick
Welche Doodle Hunderassen begegnen einem am häufigsten im Alltag, in den sozialen Medien oder bei Züchtern? Die „Doodle-Welt“ ist riesig – von Mini-Mixen bis zu großen, kräftigen Hybriden. Die folgenden zehn Doodle Hunderassen gehören zu den am häufigsten nachgefragten Pudelmischlingen im deutschsprachigen Raum. Für jede dieser Doodle Hunderassen gilt: Ihr Aussehen, ihr Fell und ihr Charakter können deutlicher variieren als bei einem reinrassigen Hund. Einen ersten Eindruck bekommst du in den ausführlichen Rasseportraits wie dem Goldendoodle-Rasseportrait, der Labradoodle-Beschreibung oder dem Artikel „Cockapoo – Pudel meets Cocker Spaniel“.
Goldendoodle
Der Goldendoodle ist eine Kreuzung aus Golden Retriever und Pudel und gilt als freundlicher, menschenbezogener Familienhund. Viele Halter schätzen seinen offenen Charakter, die hohe Lernbereitschaft und die Freude an gemeinsamer Aktivität – vom Wandern bis zum Dummytraining. Je nach Pudelgröße gibt es kleinere und größere Goldendoodle-Varianten; das Fell reicht von weich-wellig bis kräftig gelockt. Besonders wichtig: Goldendoodles wirken oft wie „perfekte Allrounder“, brauchen aber regelmäßige Fellpflege, geistige Auslastung und konsequente, liebevolle Erziehung.
Labradoodle
Der Labradoodle war einer der ersten modern vermarkteten Doodles und wurde ursprünglich als möglicher Blindenhund für Allergiker gezüchtet. Heute ist er vor allem ein beliebter Familienhund, der – seriöse Zucht vorausgesetzt – als sozial, freundlich und klug gilt. Sein Fell kann glatt, wellig oder lockig sein und in vielen Farben auftreten. Manche Labradoodle haaren wenig, andere deutlich mehr. Wer sich intensiver mit dieser Hybridhunderasse beschäftigen möchte, findet viele Details im Beitrag „Labradoodle – klug und sozial“.
Aussiedoodle
Beim Aussiedoodle treffen Australian Shepherd und Pudel aufeinander – zwei sehr intelligente, arbeitsfreudige Rassen. Entsprechend aktiv, sensibel und trainingsintensiv können diese Hunde sein. Aussiedoodle eignen sich eher für sportliche, hundeerfahrene Menschen, die gerne mit ihrem Vierbeiner arbeiten, zum Beispiel im Agility, Obedience oder Mantrailing. Wer einen entspannten Sofahund sucht, liegt bei dieser Doodle Hunderasse meist falsch. Unterforderung kann schnell zu Frust, Hibbeligkeit und Verhaltensproblemen führen.
Bernedoodle
Der Bernedoodle (Berner Sennenhund + Pudel) verbindet im Idealfall die Gelassenheit des Berners mit der Wachheit und dem Fell des Pudels. Typisch sind große, oft dreifarbige Hunde mit viel Charme, die gerne nah bei ihren Menschen sind. Durch ihre Größe und ihr Gewicht brauchen Bernedoodles Platz, sorgfältiges Gelenkmanagement im Wachstum und ein Bewusstsein für mögliche orthopädische Probleme wie Hüft- oder Ellbogendysplasie.
Cockapoo
Der Cockapoo kombiniert den Cocker Spaniel mit dem Pudel und ist vor allem in Großbritannien und den USA ein echter Klassiker unter den Doodles. Meist sind Cockapoos klein bis mittelgroß, fröhlich, anhänglich und eignen sich – bei guter Zucht und Erziehung – gut als Familienhund. Als typische Apportier- und Jagdhundmischung bringen sie aber gerne ein gewisses Jagdinteresse mit, brauchen Auslastung und klare Regeln. Ausführliche Infos gibt es im Rasseportrait „Cockapoo – Pudel meets Cocker Spaniel“.
Maltipoo
Der Maltipoo (Malteser + Pudel) gehört zu den kleinen Doodle Hunderassen und wird gerne als Wohnungshund oder Begleiter für ruhigere Menschen gewählt. Er ist meist sensibel, menschenbezogen und sehr anhänglich. Gerade wegen seiner geringen Größe wird der Maltipoo leider oft unterschätzt: Er braucht konsequente Erziehung, ruhige Routinen und Schutz vor zu viel Trubel – besonders im Umgang mit kleinen Kindern.
Sheepadoodle
Sheepadoodles sind Mischlinge aus Bobtail (Old English Sheepdog) und Pudel. Sie sind in der Regel groß, robust gebaut und durchaus temperamentvoll. Das „Hütehund-Gen“ bringt Wachsamkeit und manchmal auch Schutztrieb mit sich. Für sportliche Familien mit Haus und Garten kann ein gut gezogener Sheepadoodle ein toller Begleiter sein – für enge Stadtwohnungen oder sehr ruhige Haushalte ist diese Doodle Hunderasse eher weniger geeignet.
Bordoodle
Der Bordoodle (Border Collie + Pudel) gehört zu den echten Arbeitstieren unter den Doodles. Er ist hochintelligent, sehr lernfreudig und braucht fast immer eine Aufgabe. Viele Bordoodles sind für Hundesport-Fans ideal, weil sie begeistert mitarbeiten und neue Tricks im Rekordtempo lernen. Für Anfänger oder Menschen mit wenig Zeit ist dieser Mix aber anspruchsvoll – ohne geistige und körperliche Auslastung kann ein Bordoodle schnell auffällig werden.
Cavapoo
Der Cavapoo (Cavalier King Charles Spaniel + Pudel) ist eine der beliebtesten kleinen Doodle Hunderassen. Er ist in der Regel freundlich, verschmust und kommt mit vielen Alltagssituationen gut zurecht. Weil Cavalier King Charles Spaniels für bestimmte Herz- und Gesundheitsprobleme bekannt sind, ist eine gründliche Gesundheitsvorsorge bei Zuchttieren hier besonders wichtig.
Whoodle
Der Whoodle (Soft Coated Wheaten Terrier + Pudel) ist in Europa noch eher selten, verbindet aber Terrier-Temperament mit Pudelintelligenz. Das Ergebnis können sehr lebendige, kluge Hunde sein, die sowohl körperlich als auch mental gefordert werden wollen. Durch den Terrier-Anteil sind Whoodles meist selbstständig, manchmal ein wenig stur und nicht immer die erste Wahl für ganz unerfahrene Hundehalter.
Doodle-Felltypen & Pflege – was wirklich wichtig ist
Wenn es um Doodles geht, ist das Fell oft das große Thema – und gleichzeitig die größte Baustelle. In der Praxis sehe ich immer wieder denselben Fehler: Man erwartet ein „fast nicht haarendes“ Kuschelfell und steht dann plötzlich vor einem verfilzten Hund, der beim Hundefrisör komplett geschoren werden muss. Doodle-Fell kann glatt, wellig oder stark gelockt sein. Je mehr Pudel im Spiel ist, desto eher verliert der Hund weniger Haare. Gleichzeitig steigt aber der Pflegeaufwand: Lockiges Fell neigt stark zum Verfilzen, vor allem in Achseln, hinter den Ohren und am Halsbandbereich. Tägliches Bürsten, regelmäßiges Entfilzen und ein professioneller Grooming-Termin alle 6–8 Wochen sind für viele Doodle Hunderassen realistisch. Der Artikel „Hundefrisör & Welpe: Tipps der Hundetrainerin“ zeigt gut, warum frühe Gewöhnung an Pflegerituale so wichtig ist – gerade bei Pudel- und Doodle-Fell.
Gesundheit & typische Risiken bei Doodles
Oft wird damit geworben, Doodles seien „gesünder, weil Mischlinge“ und würden dank sogenanntem Hybridvigor deutlich robuster sein. Die Realität ist komplexer: Mischlingswelpen können von der größeren genetischen Vielfalt profitieren – sie können aber genauso gut die Schwachstellen beider Rassen vereinen. Zu den typischen Risiken bei vielen Doodle Hunderassen gehören Gelenkprobleme wie Hüft- und Ellbogendysplasie (vor allem bei großen Mixen wie Bernedoodle oder Sheepadoodle), Patellaluxation bei kleineren Doodles, erbliche Augenkrankheiten, Allergien, Hautprobleme und Ohrenentzündungen durch dichtes, gelocktes Fell. Seriöse Züchter lassen ihre Elterntiere vorab untersuchen und legen die Ergebnisse offen. Bei Unsicherheit gilt immer: Tierärztliche Beratung einholen und Symptome wie Lahmheit, häufiges Kratzen oder wiederkehrende Ohrenentzündungen frühzeitig abklären lassen.
Welche Doodle-Generation passt zu dir? (F1, F1b, F2, Multigen)
Ein spannendes Thema sind die sogenannten Doodle-Generationen – Kürzel wie F1, F1b, F2 oder „Multigen“ tauchen in Züchteranzeigen ständig auf. Dabei beschreibt F1 einen direkten Mix aus Pudel und der anderen Rasse (z. B. Labrador + Pudel), F1b weist etwa 75 % Pudelanteil auf (Rückkreuzung an den Pudel) und F2 bedeutet Doodle × Doodle. Multigenerationale Doodles stammen aus mehreren Doodle-Generationen und sollen bestimmte Eigenschaften – zum Beispiel ein bestimmter Felltyp – stabilisieren. Je höher der Pudelanteil, desto größer ist meist die Chance auf ein lockiges Fell mit weniger Haarverlust. Aber: Es bleibt immer eine Wahrscheinlichkeit, keine Garantie. Auch ein F1b-Doodle kann Allergene produzieren oder unerwartet mehr haaren. Wer aus gesundheitlichen Gründen auf bestimmte Eigenschaften hofft, sollte sich mit Genetik, seriöser Zucht und seiner eigenen Allergie-Situation intensiv beschäftigen – und im Idealfall mehrere Stunden mit genau diesem Hund verbringen, bevor er einzieht.
Für wen eignet sich welcher Doodle?
Weil viele Doodles freundlich, verspielt und menschenbezogen sind, werden sie gerne als perfekte Familienhunde angepriesen. Tatsächlich können gut gezüchtete und erzogene Doodle Hunderassen tolle Begleiter für Familien, Paare oder Einzelpersonen sein – aber nicht jeder Mix passt zu jedem Menschen. Kleine Doodles wie Cavapoo oder Maltipoo eignen sich eher für Wohnungen und ruhige Haushalte, während Aussiedoodle, Bordoodle oder Sheepadoodle sich bei sportlichen Menschen mit viel Zeit für Training und Beschäftigung wohler fühlen. Für Senioren kommen eher kleinere, ruhigere Doodles in Frage; sehr aktive oder schwere Mixe sind hier häufig zu viel. Und für Allergiker gilt: Erst testen, dann entscheiden – ausführliche Infos liefert der Artikel „(K)eine fellige Angelegenheit – Acht Hunde, die (fast) nicht haaren“, der auch auf Doodles eingeht.
Häufige Probleme & Fallstricke beim Doodlekauf
Wo eine Hunderasse oder ein Hundetyp plötzlich sehr beliebt wird, lassen Vermehrer nicht lange auf sich warten. Doodles sind längst zum Modehund geworden – mit allen Schattenseiten: überzogene Preise, Welpen ohne Gesundheitschecks, fehlende Sozialisation und unrealistische Versprechungen wie „haart gar nicht“ oder „ideal für alle Allergiker“. Ein seriöser Doodle-Züchter arbeitet mit Gesundheitsuntersuchungen, transparenten Verträgen, einer durchdachten Zuchtplanung und zeigt dir die Mutterhündin in ihrer gewohnten Umgebung. Er wird dir keinen Welpen „aufschwatzen“, sondern ehrlich sagen, wenn dein Alltag und eine bestimmte Doodle Hunderasse nicht zusammenpassen. Misstrauisch solltest du werden, wenn Welpen „abholbereit“ ohne Vorgespräch sind, nur bar bezahlt werden sollen oder ein enormer Druck aufgebaut wird, schnell zuzusagen.
Mini-Checkliste: So erkennst du eher seriöse Zuchtstätten
Achte auf veröffentlichte Gesundheitsnachweise, einen gepflegten, ruhigen Haushalt, vertraglich geregelte Abgaben, sinnvolle Fragen an dich als Käufer und die Bereitschaft, auch nach dem Kauf Ansprechpartner zu bleiben. Kommt dir etwas komisch vor, such lieber weiter – es warten genug Hunde (auch Mischlinge) im Tierschutz auf ein Zuhause.
Weitere Doodle-Mischlinge (seltene oder regionale Varianten)
Neben den großen „Klassikern“ gibt es eine ganze Reihe weiterer Doodle-Mischlinge, die vor allem in bestimmten Ländern oder Szenen bekannt sind. Ihr Suchvolumen ist deutlich geringer, sie tauchen aber immer wieder in Annoncen oder Social-Media-Posts auf. Wichtig dabei: Selten bedeutet nicht automatisch „besonders wertvoll“ oder „exklusiv“. Auch bei seltenen Doodle Hunderassen gelten dieselben Gesundheits- und Zuchtanforderungen wie bei den bekannten Mixen – vielleicht sogar noch strenger, weil Erfahrungswerte fehlen.
Irish Doodle
Der Irish Doodle ist ein Mix aus Irish Setter und Pudel. Er ist meist groß, sportlich und sehr menschenbezogen. Durch den hohen Bewegungsdrang des Setters eignet sich dieser Doodle besonders für aktive Halter, die viel draußen unterwegs sind. Sein Fell ist häufig länglich und leicht bis stark gewellt.
Pyredoodle
Beim Pyredoodle treffen Pyrenäenberghund (Great Pyrenees) und Pudel aufeinander. Dadurch entstehen sehr große, imposante Hunde mit ruhigen, manchmal etwas wachsamen Charakterzügen. Sie brauchen Platz, klare Regeln und sorgfältige Betreuung des Bewegungsapparates, vor allem im Wachstum.
Schnoodle
Der Schnoodle (Schnauzer + Pudel) kann in verschiedenen Größen vorkommen – vom Mini bis zum eher großen Hund. Er ist oft wachsam, intelligent und hat einen gewissen Schutzinstinkt. Für Menschen, die einen lebendigen, aufmerksamen Begleiter suchen, kann der Schnoodle spannend sein, er ist aber kein „Jedermanns-Hund“.
Yorkiepoo
Der Yorkiepoo (Yorkshire Terrier + Pudel) gehört zu den sehr kleinen Doodle Hunderassen. Er wirkt auf Fotos oft wie ein süßes Plüschtier, ist aber in Wahrheit ein echter Terrier-Mix mit Energie, Charakter und manchmal auch Wachsamkeit. Gerade dieser Mix wird oft als Modehund gehandelt – hier ist besondere Vorsicht bei der Züchterwahl geboten.
Huskydoodle (Siberpoo)
Der Huskydoodle (Husky + Pudel) taucht vor allem in sozialen Medien auf – mit blauen Augen und flauschigem Fell. In der Realität handelt es sich um sehr anspruchsvolle Hunde, die viel Bewegung, Kopfarbeit und konsequente Führung brauchen. Ohne entsprechende Erfahrung und Zeit kann ein solcher Mix schnell überfordern.
FAQ
Welche Doodle Hunderassen gibt es?
Zu den bekanntesten Doodle Hunderassen gehören Goldendoodle, Labradoodle, Aussiedoodle, Bernedoodle, Cockapoo, Maltipoo, Sheepadoodle, Bordoodle, Cavapoo und Whoodle. Daneben gibt es seltener gezüchtete Pudelmischlinge wie Irish Doodle, Pyredoodle, Schnoodle, Yorkiepoo oder Huskydoodle.
Welcher Doodle haart am wenigsten?
Doodles mit stark gelocktem Fell und hohem Pudelanteil verlieren meist weniger Haare. Trotzdem kann kein Züchter garantieren, dass ein bestimmter Doodle „gar nicht haart“. Das individuelle Fell und die Genetik spielen eine große Rolle.
Ist ein Doodle wirklich hypoallergen?
Nein, ein Doodle ist nie automatisch hypoallergen. Manche Allergiker kommen mit einzelnen Doodles besser zurecht, andere reagieren trotz „Allergikerzucht“ sehr stark. Ein Allergietest mit dem konkreten Hund ist daher unbedingt zu empfehlen, bevor er dauerhaft einzieht.
Wie viel Pflege braucht ein Doodle-Fell?
Die meisten Doodles benötigen tägliches Bürsten, regelmäßiges Entfilzen und alle 6–8 Wochen einen Besuch beim Hundefrisör. Wird die Pflege vernachlässigt, drohen schmerzhafte Verfilzungen, Hautprobleme und im schlimmsten Fall eine Komplettschur.
Kann ein Doodle als Familienhund gehalten werden?
Viele Doodles sind freundliche, kinderliebe Familienhunde – aber sie brauchen konsequente Erziehung, genügend Auslastung und einen Alltag, der zu ihrem Aktivitätslevel passt. Besonders sportliche Mixe wie Aussiedoodle oder Bordoodle sind für sehr aktive Familien besser geeignet als für Couch-Potatoes.
Wie finde ich einen seriösen Doodle-Züchter?
Achte auf Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere, transparente Gespräche, saubere Haltungsbedingungen, schriftliche Verträge und realistische Versprechen. Unseriös sind anonyme Online-Anzeigen, Welpen „abholbereit“ ohne Vorgespräch oder extreme Schnäppchenpreise.
Quellen
- Die Hundezeitung: Goldendoodle (Hunderasse) – goldiger Mischling, online unter: /goldendoodle-hunderasse-goldiger-mischling/
- Die Hundezeitung: Labradoodle (Hybridhund) – klug und sozial, online unter: /labradoodle-hybrid-hunderasse-beschreibung/
- Die Hundezeitung: Cockapoo – Pudel meets Cocker Spaniel, online unter: /cockapoo-hunderasse-pudel-meets-cocker-spaniel/
- Die Hundezeitung: Designer Dogs und Hybridhunderassen im Überblick, online unter: /designer-dogs-und-hybridhunderassen-im-ueberblick/
- Die Hundezeitung: Mythos hypoallergener Hund – Gibt es ihn wirklich?, online unter: /mythos-hypoallergener-hund-gibt-es-ihn-wirklich/
- Die Hundezeitung: Vorbereitung Welpe Hundefrisör – Tipps der Hundetrainerin, online unter: /vorbereitung-welpe-hundefriseur/
- Die Hundezeitung: (K)eine fellige Angelegenheit – Acht Hunde, die nicht haaren, online unter: /keine-fellige-angelegenheit-acht-hunde-die-nicht-haaren/
- Die Hundezeitung: Zwergpudel – intelligent und scharfsinnig, online unter: /zwergpudel-intelligent-und-scharfsinnig/
- VDH / FCI Rassestandards (Pudel, Golden Retriever, Labrador Retriever, Australian Shepherd, Berner Sennenhund u. a.), diverse Online-Ressourcen.
- Tierärztliche Fachliteratur zur Orthopädie und Dermatologie beim Hund (z. B. Hüftdysplasie, Allergien, Otitis externa).
📚 Lesetipps
- DieHundezeitung.com: Designer Dogs und Hybridhunderassen im Überblick
- DieHundezeitung.com: Mythos hypoallergener Hund – Gibt es ihn wirklich?
- DieHundezeitung.com: Hundefrisör & Welpe: Tipps der Hundetrainerin
- DieHundezeitung.com: Familienhund: Welcher Vierbeiner passt zu uns?
- DieHundezeitung.com: Von Labradoodle bis Pomsky: die süßesten Hybridhunderassen