Mittwoch, Oktober 5, 2022
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Hautprobleme im Winter: Was tun gegen Schuppen beim Hund?

Trockene Haut ist für Menschen wie für Fellnasen unangenehm. Werden juckende Stellen häufig gekratzt, sind oft Schuppen beim Hund sichtbar. Nun ist Zeit zum Handeln, um offene Stellen und schlimmstenfalls sogar Entzündungen vorzubeugen!

Schuppen können ein Zeichen für einen Mangel oder eine Erkrankung sein, trotzdem sollte man sich im Herbst und Winter deshalb nicht gleich aus der Ruhe bringen lassen. Sie können gerade während der Heizperiode durch zu trockene Luft in der Wohnung oder im Haus entstehen.

Schuppen beim Hund rechtzeitig erkennen

Auch wenn Schuppen, gerade bei dunklem Haar, sehr leicht erkennbar sind, sollte das Fell regelmäßig kontrolliert werden. Vorsicht, wenn Sie vermehrte kleine weiße Punkte entdecken, die im Fell kleben. Dabei handelt es sich nämlich um Milben. Die lästigen Parasiten ernähren sich von den Schuppen und lösen beim Hund starken Juckreiz aus. Hier ist der Gang zum Tierarzt angesagt, da das häufige Kratzen zu offenen Stellen und sogar Entzündungen führen kann.

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Das Fell und die Haut gesund halten

Die Zugabe von Omega-3-Fettsäuren kann mehrere positive gesundheitliche Effekte für den Organismus mit sich bringen. So gilt ein Zusammenhang zwischen der ausreichenden Versorgung mit den ungesättigten Verbindungen und der Senkung der kardiovaskulären (Herz und Gefäße betreffenden) Risiken als bewiesen. Diese Fettsäuren sind aber auch für den Hautstoffwechsel von großer Bedeutung. Sie sind in Fischöl in besonders hoher Konzentration enthalten und können in Apotheken rezeptfrei besorgt werden. Die Beimengung zum Futter über einen Zeitraum von mindestens einem Monat sorgt oft für eine deutliche Verbesserung des Hautbildes und damit zur Reduktion der Schuppenbildung. Eine derartige Nahrungsergänzung sollte stets systematisch erfolgen und im Zweifelsfall ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

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Richtige Haut- und Fellpflege

Das regelmäßige – aber nicht zu häufige – Verwenden einer passenden Hundebürste hat nicht bloß ästhetische Gründe. Durch das Gleiten der Borstenspitzen auf der Hautoberfläche wird die Durchblutung der obersten Hautschichten angeregt, zudem wird “abgestorbene” Unterwolle entfernt und der Fellwechsel unterstützt. Als Zusatz noch passende Haut- und Fellpflegeprodukte verwenden und das Hautbild verbessert sich und das Fell wirkt gepflegter.

Wie oft das Bürsten Sinn macht hängt freilich von der Hunderasse bzw. des Fells ab. Erfahrene Züchter und ausgebildete Hundefrisöre können dazu meist konkrete Ratschläge geben.

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