Letzter Suchhund von 9/11 gestorben

Suchhund Bretagne mit ihrer Besitzerin Denise Corliss
Suchhund Bretagne mit ihrer Besitzerin Denise Corliss
Bretagne mit ihrer Besitzerin Denise Corliss. Foto: facebook

In Texas trauert eine große Menschenmenge um die Golden Retriever-Hündin Bretagne: Sie war zur Nationalheldin geworden.

Mehr als ein Dutzend Feuerwehr-Einsatzkräfte standen am Montag in Houston, Texas, Spalier, als Hündin Bretagne mit ihren Besitzern den Weg zum Tierarzt antrat, um dort eingeschläfert zu werden. Sie war der letzte lebende Suchhund, der vor fast 15 Jahren am Ground Zero unmittelbar nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingesetzt worden war, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Ganze zehn Tage lang hatte die damals zweijährige Hündin in den Trümmern des World Trade Centers nach Überlebenden gesucht. Aber auch nach den Hurrikanen Katrina und Rita im Jahr 2005 war die Golden Retriever Hündin im Einsatz gewesen.

Im Jahr 2014 war sie für einen Preis nominiert worden, bei dem besonders heldenhafte Hunde ausgezeichnet wurden. Was sich am Montag in Houston abspielte, trug Züge eines Staatsbegräbnisses. In eine US-Flagge gehüllt, trugen die Feuerwehrleute die Hündin aus dem Gebäude des Tierarztes.