Hund fotografieren: Tipps für tolle Hundefotos

hund fotografieren tipps erklärung
Den eigenen Hund fotografieren ist leicht. Schöne Fotos zu erhalten nicht. / Foto Doreen Hasenfuß von pawtraits.de

Dein Hund ist dein bester Freund und dein ganzer Stolz und du möchtest wertvolle Momente mit ihm für die Ewigkeit einfangen? Dann gibt es hier ein paar Tipps, wie du Deinen Liebling ins rechte Licht rücken, deinen Hund fotografieren und auch noch schöne Fotos von ihm machen kannst.

Die richtige Perspektive und Kameraeinstellung

Am besten kannst du deinen Hund fotografieren, wenn du dich aus deiner Komfortzone heraus bewegst und dich auf Augenhöhe des Hundes begibst. Bei großen Hunden genügt es, sich hinzuhocken, bei kleinen Hunden legst du dich am besten flach auf den Bauch. Möchtest du draußen Fotos machen, empfiehlt sich also passende Kleidung oder eine Decke als Unterlage.

hund fotografieren foto tulpe blume blau zweifärbige augen
Foto: Doreen Hasenfuß von pawtraits.de

„Die Augen sind die Fenster der Seele“ hat schon Hildegard von Bingen gesagt – und genauso ist es auch, denn was wäre ein Hund ohne seinen treuen Blick? Umso wichtiger ist es, dass der Fokus deiner Fotos daher auf die Augen des Hundes gerichtet ist. Du solltest deine Kamera also so einstellen, dass der Schärfepunkt dort platziert ist.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, einen Hund schön in Szene zu setzen. Du kannst zum Beispiel ein Portrait von ihm machen und nur seinen Kopf fotografieren, ihn liegend ablichten oder seine Bewegung beim Laufen oder Spielen einfangen. Besonders für Bewegungsbilder benötigst du eine möglichst kurze Verschlusszeit – das ist die Zeit, in welcher das Licht auf den Aufnahmesensor fällt. Umso kürzer diese Zeitspanne ist, desto präziser kann der Moment eingefangen werden. Es empfiehlt sich, bei Bewegungsfotos mindestens mit einer Verschlusszeit von 1/1000 zu arbeiten, um keine verwackelten Bilder zu erhalten. Hierfür wird allerdings auch eine sehr gute Beleuchtung wie strahlender Sonnenschein benötigt, damit in der kurzen Verschlusszeit auch genügend Licht zur Verfügung stehen kann.

Wie du die Schärfe und die Belichtungszeit an deiner Kamera einstellst, liest du am besten in der Anleitung nach, da dies bei vielen Kameras unterschiedlich funktioniert.

Hier könnt ihr euch gleich eine eigene Kamera zulegen und losfotografiern!

Ohne Stress den Hund fotografieren

Das Allerwichtigste ist, dass du und der Hund stressfrei arbeiten. Das bedeutet für dich, dass du dich im Vorfeld mit deiner Kamera vertraut machst, damit du nicht während des Shootings in die Bredouille gerätst und plötzlich nicht weißt, was du einstellen musst. Dann wirst du nämlich genervt und gestresst und in der Zeit kann es passieren, dass der perfekt platzierte Hund unruhig wird und einfach aufsteht und sich eine anderweitige Beschäftigung sucht. Schließlich passiert aus Hundesicht für ihn ja eh nichts, bis du fertig bist mit deinen Einstellungen.

hund fotografieren hundefotografie tierfotografie tipps erklärung
Hund fotografieren in sehr spezieller Location. / Foto: Doreen Hasenfuß von pawtraits.de

Location

Die Wahl der richtigen Location trägt ebenfalls dazu bei, den Hund entspannt zu fotografieren. Mit einem sehr unsicheren Hund empfiehlt es sich beispielsweise nicht unbedingt, mitten in einer Großstadt auf einem belebten Marktplatz Fotos zu machen – oder mit einem jagdlich ambitionierten Hund in einer wildreichen Gegend, wenn der Hund lieber jagen geht anstatt gehorsam unangeleint sitzen zu bleiben.

Gib dem Hund die Zeit, die er braucht, um anzukommen – lass ihn sich erst einmal mit der Umgebung vertraut machen, mach dich mit ein paar Hundekeksen beliebt und versuche, so viel Ruhe wie möglich auszustrahlen. Man sieht auf einem Foto sofort, ob der Hund gestresst ist oder nicht: Hecheln, nach hinten geklappte Ohren, weit aufgerissene Augen – all dies sind beispielsweise Anzeichen für Stress, die auf einem Foto auch einfach nicht schön aussehen. Du möchtest ja schließlich, dass es schöne Erinnerungsfotos werden und wenn der Hund auf einem Foto Stress ausstrahlt, wird man sich immer daran erinnern, dass der Hund sich während der Entstehung des Fotos nicht sonderlich wohl gefühlt hat. Das wäre doch einfach schade.

Die Hauptsache ist, dass ihr Spaß habt beim gemeinsamen Shooting, um später mit viel Freude die Bilder anschauen zu können.