Warum wir Kinder und Menschen in belastenden Lebenssituationen nicht allein lassen dürfen!

Warum wir Kinder und Menschen in belastenden Lebenssituationen nicht allein lassen dürfen!

by Gastkommentar
Beitrag über die Mensch-Tierbeziehung

Mensch-Tierbeziehung kann Wunder wirken

Die positive Wirkung von Tieren auf Menschen ist seit vielen Jahren wissenschaftlich belegt: Tiere können beruhigen, motivieren, Ängste reduzieren und Vertrauen stärken. Für Kinder, ältere Menschen oder Personen in schwierigen Lebenssituationen kann die Begegnung mit einem Tier meist mehr bewirken als viele Worte.

Der Verein Tiere als Therapie (TAT) hat diese Kraft der Mensch-Tier-Beziehung bereits vor über 35 Jahren erkannt und maßgeblich dazu beigetragen, Tiergestützte Interventionen (TGI) in Österreich und Mitteleuropa zu etablieren. Heute bietet TAT hochwertige Ausbildungen wie den Diplomlehrgang zur Fachkraft für TGI, Spezialisierungen für Pädagogik und Therapie, Therapieteamausbildungen sowie den Lehrgang zur Hundetrainer:in an – Qualifikationen, die österreichweit anerkannt sind.

Mehr als 500.000 Einsätze haben TAT-Teams inzwischen durchgeführt – Einsätze, die Freude schenken, Fortschritte ermöglichen und oftmals in herausfordernden Lebensphasen echte Unterstützung bieten.

Doch genau diese wertvolle Arbeit ist in Wien nun massiv gefährdet:

Als einziges Bundesland stuft Wien tiergestützte Einsätze – etwa in Alten- und Pflegeheimen – neuerdings als Veranstaltungen ein. Damit sind strenge und teilweise schwer erfüllbare bürokratische Auflagen verbunden. Zusätzlich müsste jeder einzelne Einsatz vorab bei der MA 60 gemeldet werden – ein Aufwand, der viele Einrichtungen und Helfer:innen überfordert und die Umsetzung nahezu unmöglich macht.

Beitrag über die Mensch-Tierbeziehung

Die Folgen sind gravierend:

  • Kinder könnten weniger darüber lernen, wie man respektvoll und sicher mit Tieren umgeht – wichtige Grundlagen für Tierschutz und Bissprävention.
  • Kranke oder sterbende Menschen würden jene Wärme und emotionalen Halt verlieren, den Tiere vermitteln können.
  • Eine über Jahrzehnte bewährte Zusammenarbeit wäre plötzlich erschwert oder sogar blockiert.

Nach mehr als 30 Jahren reibungsloser Kooperation stellt sich daher die Frage:

Will die MA 60 tatsächlich verhindern, dass Kinder, ältere Menschen und hilfsbedürftige Gruppen weiterhin von tiergestützter Unterstützung profitieren?

TAT appelliert an die Entscheidungsträger:innen, diese wertvolle Arbeit nicht durch unnötige Hürden zu erschweren, dafür sinnlos Bürokratie und somit Steuergelder zu verschwenden, sondern Tiergestützte Interventionen  im Sinne der Menschen in Wien weiterhin zu ermöglichen und zu fördern!

Frohe Weihnachten und ja, da war doch was mit einem Stall – na hoffentlich war der genehmigt.

Beste Grüße
Helga Widder

Helga Widder Tier als Therapie (TAT)

Verein zur Erforschung und Förderung
der therapeutischen Wirkung der Mensch-Tier-Beziehung

Zentrum für Mensch-Tier-Begegnung
Silenegasse 2, Stiege 3, 1220 Wien
+43 1 890 64 07
tat@tierealstherapie.at
www.tierealstherapie.at

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Unsere Aus- und Weiterbildungsangebote:

  • Therapiebegleithunde-Teams
  • Hundetrainer:innen
  • Tiertrainer:innen
  • Fachkräfte für Tiergestützte Interventionen
  • Spezialisierung Tiergestützte Pädagogik für Erzieher:innen und Lehrer:innen
  • Spezialisierung Tiergestützte Therapie für Therapeut:innen, Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen und Mediziner:innen

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