FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde

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Schweizer Sennenhunde haben in der FCI-Gruppe 2 eine eigene Sektion. / Foto: pixabay.

In der FCI-Gruppe 2 werden in drei Sektionen jene Hunderassen zusammengefasst, die ansonsten wenig gemein haben: Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde.

In der FCI-Gruppe 2 sind alle von der FCI anerkannten Hunderassen zu finden, die sich nicht nur aufgrund ihrer ehemaligen und heutigen Verwendung unterscheiden, sondern auch in Aspekten des Aussehens, des Charakters und der Haltung völlig verschieden sind. Tolle und lebensfrohe Hunde sind jedoch alle!

Sektion 1 – Pinscher und Schnauzer

Pinscher und Schnauzer sind dieselben Typen von Haushunden, die sich hauptsächlich durch Größe und Felltyp unterscheiden. Während Pinscher glattes, meist sehr kurzes Fell haben, ist das Haarkleid von Schnauzern meist rauhaarig und länger. Beide sind in großen, mittelgroßen und kleinen Varianten anzutreffen und zeichnen sich durch schlanke Körper und Agilität aus. Als ehemalige Stall- und Hofhunde sind sie Fremden gegenüber misstrausich, ihren eigenen Menschen aber treue Freunde und Begleiter.

1.1 Pinscher

Dänemark

dänisch-schwedischer Farmhund

Deutschland

Österreich

österreichischer Pinscher

1.2 Schnauzer

Deutschland

1.3 Smoushond

Niederlande

holländischer Smoushund

1.4 Tchiorny-Terrier

Russland

russischer schwarzer Terrier

Sektion 2 – Molosser

Molosser oder Molossoide sind massige und muskulöse Hunde, die manchmal auch als „doggenartige Hunde“ oder „vom Typ Mastiff“ bezeichnet werden. Der gemeinsame Ursprung dieser Rassen waren wahrscheinlich die Hirtehunde des historischen Volks der Molosser, die im südwestlichen Teil der Balkanhalbinsel lebten. Schon Aristoteles hielt die Größe und den Mut dieser Hirtenhunde schriftlich fest.

2.1 Doggenartige Hunde

Argentinien

Brasilien

Fila Brasileiro

China

Shar Pei

Dänemark

Broholmer

Deutschland

Frankreich

Großbritannien

Italien

Japan

Portugal

Cao Fila de Sao Miguel

Spanien

Mallorca-Dogge
Presa Canario

Uruguay

urugayischer Cimarron

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Wie könnte man dem Lächeln dieses Rottweilers widerstehen? / Foto: pixabay.

2.2 Berghunde

Bosnien & Herzegowina

bosnisch-herzegowinischer-kroatischer Schäferhund / Tornjak

Deutschland

Deutschland/Schweiz

Frankreich

Pyrenäen-Berghund

Kanada

Marokko

Atlas-Berghund / Aidi

Nord-Mazedonien/Serbien

jugoslawischer Hirtenhund / Sarplaninac

Portugal

Castro-Laboreiro-Hund
Rafeiro von Alentejo
Serra-da-Estrela-Berghund

Rumänien

rumänischer Bukowina-Schäferhund

Russland

kaukasischer Schäferhund
mittelasiatischer Schäferhund

Schweiz

Slowenien

Karst-Schäferhund

Spanien

Pyrenäen-Mastiff
spanischer Mastiff

Tibet

Do Khyi

Türkei

Sektion 3 – Schweizer Sennenhunde

Das Wort „Sennen“ kommt von der Bezeichnung der Schweizer Alpenhirten, deren Gebrauchshunde „Sennenhunde“ genannt wurden. Die Hunde hatten vielfältige Aufgaben und mussten belastbare Allrounder sein: Sie trieben die Nutztiere auf die Hochalpen und schützten sie dort vor Raubtieren und Viehdieben und bewachten Haus und Hof der Bauern. Besonders die größeren Vertreter wurden oftmals auch als Zughunde eingesetzt.

Schweiz

Appenzeller Sennenhund
Berner Sennenhund
Entlebucher Sennenhund
großer Schweizer Sennenhund

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