9 Tipps für ein starkes Immunsystem beim Hund

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Herbstwetter sorgt nicht nur bei Menschen für Erkrankungen - Tierärztin Natascha Fröschl hat uns 9 Tipps verraten, wie man das Immunsystem von Hunden stärken kann. / Foto: Unsplash

Brrr … der Herbst ist in vollem Gange. Und im Schlepptau hat er nicht nur bunte Blätter, sondern auch Schnupfennasen, Halsweh und Co. Mit folgenden 9 Tipps stärkt man das Immunsystem beim Hund.

Wenn schöne, warme Herbsttage sich mit nassen, kühlen und ungemütlichen abwechseln, kann das für das Immunsystem schon eine gewisse Herausforderung darstellen. Nicht nur für jenes des Zweibeiners freilich – auch unsere Hunde sind nicht vor Erkältungen gefeit. Kann ich da etwas tun, um meinen Hund herbst- und winterfit zu machen und seine körpereigene Abwehr stärken? Und wenn ja, wie?

1. Propolis ins Futter

„Propolis wirkt immunsteigernd“, so Natascha Fröschl, Tierärztin für ganzheitliche Medizin aus Linz. Die Tropfen wirken unspezifisch, das Immunsystem wird ganz allgemein angeregt. Solche, die für Kinder erhältlich sind, sind auch für unsere Vierbeiner gut.

2. verdünnter Bronchialtee

Falls man schon weiß, dass der eigene Hund zu Halsweh neigt, kann man zum Beispiel Bronchialtee wie etwa Thymiantee zum Futter dazu oder ins Trinkwasser geben. Freilich sehr verdünnt. „So können lokal Erreger abgetötet werden“, sagt die Tierärztin mit Schwerpunkt Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

3. Regenbogen-Prinzip

Natürlich spielt auch wie so oft die Ernährung eine wichtige Rolle, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Fröschl empfiehlt als TCM-Ärztin gekochtes Gemüse, man kann es natürlich aber auch roh füttern – am besten nach dem Regenbogenprinzip. Also von jeder Farbe etwas. „Es versorgt den Körper mit sekundären Pflanzenstoffen. Empfehlenswert ist Wurzelgemüse, da hat man schon mal viele Farben beisammen, und dann zum Beispiel noch Brokkoli und Zucchini.“

4. gesundes pflanzliches Fett

Auch Öle, wie etwas Distel- oder Leinöl (in Bioqualität, weil sie sonst zu viele Schadstoffe enthalten), fördern die Entgiftung und sind so der Gesundheit sehr zuträglich. Vor allem durch ihren hohen Omega-3-Anteil.

5. richtige Temperatur

Auch bei Fellnasen können Halswickel hilfreich sein. Außerdem sollten HundehalterInnen gerade in der kühleren Jahreszeit darauf achten, dass sie ihre Vierbeiner nicht zu kaltes Futter oder Wasser zu trinken bekommen.

6. auf Regenwetter einstellen

Vor allem bei Hunden mit kurzem Fell oder kleinen Exemplaren ist im Herbst und im Winter ein Mantel zu empfehlen. „Je kleiner der Hund, desto größer ist die Oberfläche.“ Und die gehört geschützt, wenn es kalt und nass ist, rät TCM-Tierärztin Natascha Fröschl. Und wichtig: Den Vierbeiner nicht aus Wasserpfützen trinken lassen. Vor allem in solchen, die schon länger stehen, können sich viele Erreger tummeln.“

7. Pfotenpflege

Eine weitere Maßnahme, um Infektionen vorzubeugen, ist auch das Abwischen der Pfoten nach einem Spaziergang. So kann man nicht nur das Salz entfernen, sondern auch etwaige Erreger, die mit nach Hause geschleppt werden.

8. Akupunktur

Das Immunsystem stärken lässt sich außerdem durch Akupunktur – das sollte allerdings nur beim Tierarzt und niemals in Eigenregie geschehen.

9. Fellwechsel unterstützen

Auch der Fellwechsel erfordert ein Plus an Vitaminen, da der Körper des Hundes ausreichend Nährstoffe benötigt, um ein neues Fell zu produzieren. Hier kommt es oft zum Zinkmangel. Zink sollte aber unter ärztlicher Kontrolle zugeführt werden, damit es keinen Überschuss gibt.

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