Sibirischer Husky – der Naturbursche

Der Siberian Husky ist freundlich, sanftmütig und äußerst kontaktfreudig. Er ist ein echter Outdoor-Sportler und hat einen großen Freiheitsdrang. Die Rasse liebt es in der Natur zu sein und ist daher für bewegungsfreudige und abenteuerlustige Menschen bestens geeignet.

FCI Klassifizierung

FCI-Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 1: Nordische Schlittenhunde
Mit Arbeitsprüfung
Ursprungsland: U.S.A
FCI-Standardnummer: 270
Widerristhöhe: Rüden 53,5–60 cm und Hündinnen 50,5–56 cm
Gewicht: Rüden 20–28 kg, Hündinnen 15,5–23 kg
Verwendung: Schlittenhund

Geschichte und Herkunft
Die Geschichte des Sibirischen Huskys ist eng mit den indigenen Völkern im Nordosten Sibiriens sowie deren Kultur verbunden. Er war einst ein ständiger Begleiter der Naturvölker und wurde als Schlittenhund eingesetzt. Die Hunde legten viele Kilometer an Wegstrecken zurück, da der Schlitten oftmals das einzige Transportmittel der Stämme war. Huskys wurden nie als Wachhunde oder Jagdhunde eingesetzt. Bekannt wurde die Rasse durch die Schlittenhunderennen ab dem 20. Jahrhundert, wo sie zahlreiche Siege bei dem beliebten Sport errungen haben.
Wesensart und Verhalten
Früher wurden die Hunde in großen Rudeln gehalten, um die Schlitten zu ziehen. Daher gilt der Sibirische Husky auch heute noch als sozial sehr verträglich und ist äußerst kontaktfreudig. Die Rasse ist sanftmütig, intelligent und eifrig. Allerdings hat der Husky einen starken Freiheitsdrang und behält gerne seinen eigenen Kopf. Er liebt es draußen in der Natur zu sein und möchte gerne bewegt werden. Für die Haltung in einer kleinen Wohnung oder gar in einer Großstadt ist der Husky nur bedingt geeignet.
Erscheinungsbild
Der Siberian Husky ist ein Hund mittlerer Größe mit harmonischen Proportionen und einem eleganten Körperbau. Die Rute ist buschig und das Fell ist dicht. Das Haarkleid ist grundsätzlich pflegeleicht, der Husky haart aber stärker im Vergleich zu anderen Rassen. Die Unterwolle ist dick und bildet eine optimale Wärmedämmung. Aufgrund des dichten Fellkleides verträgt die Rasse heißes Klima nur schlecht – je kühler die Temperaturen, desto wohler fühlt sie sich. Die mandelförmigen Augen sind leicht schräg gestellt, können braun oder blau sein; unterschiedliche Augenfarben sind auch zulässig.

Rasse im Überblick

Bewegung 

Rasse im Überblick - Bewertung 4 von 4

Fellpflege 

Rasse im Überblick - Bewertung 2 von 4

Familienfreundlichkeit

Rasse im Überblick - Bewertung 3 von 4

Anfängertauglich 

Rasse im Überblick - Bewertung 2 von 4

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