Herzerkrankungen beim Hund rechtzeitig erkennen

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Herzerkrankungen beim Hund frühzeitig erkennen und handeln. / Foto: pixabay

Herzerkrankungen beim Hund kommen nicht selten vor. Einige Rassen sind mehr betroffen und andere weniger. Für Frauchen und Herrchen ist Achtsamsamkeit angesagt, denn Früherkennung ist wichtig. Nur durch eine frühzeitige Diagnose lassen sich die Beschwerden hinauszögern und die körperliche Vitalität länger erhalten.

Geht es um Herzensangelegenheiten, stehen uns unsere geliebten Vierbeiner meist treu zur Seite. Umso mehr liegt es in unserer Verantwortung, sich im Gegenzug um ihr Herz zu kümmern. Und das auch im medizinischen Sinn des Wortes. Denn nicht selten leiden Hunde unter Herzerkrankungen, sogar rund zehn Prozent haben ein Herzproblem, erklärt der Bundesverband für Tiergesundheit.

Sollten Symptome wie schwindende Vitalität, Husten, geminderter Appetit oder sogar Ohnmachtsanfälle auftreten, ist es höchste Zeit einen Tierarzt aufzusuchen. Die ersten Symptome treten nämlich erst bei fortgeschrittenen Herzproblemen auf. Um wertvolle Zeit nicht verstreichen zu lassen, ist es wichtig den Hund regelmäßig untersuchen zu lassen. Herzerkrankungen beim Hund können schon in einem sehr frühen Stadion, beispielsweise bei der jährlichen Untersuchung, erkannt werden. Durch weitere Untersuchungen wie Röntgen, Herzultraschall und EKG kann eine Herzerkrankung abgeklärt werden.

Ältere Hund und kleinere Rassen wie der Yorkshire Terrier, der Dachshund oder auch der Pudel sind häufig von chronischen Herzklappenerkrankungen betroffen. Die Herzklappe hat Probleme beim Schließen und Blut rinnt zurück in den Körper. Bei jüngeren bis mittelalten großen Hunden kommt es eher zu Problemen mit dem Herzmuskel. Dieser wird dünner und schwächer und die Pumpleistung ist beeinträchtigt. Diese Krankheit schreitet meist schnell voran, tritt oft in Kombination mit Herzrhythmusstörungen auf und kann zum plötzlichen Herztod führen. Deutsche Doggen, Boxer, aber auch Dobermänner sind überdurchschnittlich häufig betroffen.

Um altersbedingte Herzprobleme zu vermeiden, sollte unbedingt auf die Gesundheit und Fitness des Hundes geachtet werden. Durch jeden überschüssigen Kilo steigt das Risiko für Herzerkrankungen beim Hund. Ein Kombination aus gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung und regelmäßiger Kontrolle beim Tierarzt sollte nicht unterschätzt werden. Ein frühe Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige medikamentöse Behandlung. Das kann nicht nur das Leben des Hundes verlängern, sondern auch ein angenehmeres und beschwerdefreies Leben ermöglichen.