Wie viel Aufmerksamkeit brauchen Hunde?

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Wie viel Aufmerksamkeit ein Hund benötigt, ist von Faktoren wie dem Alter aber auch der Persönlichkeit des Vierbeiners abhängig. Als Rudeltiere leiden Hunde unter sozialer Isolation enorm. / Foto: Pexels

Hunde sind soziale Wesen. Wir sind der Frage nachgegangen, wie viel Aufmerksamkeit Vierbeiner von ihren Bezugspersonen brauchen.

Jeder wünscht sich einen zufriedenen, ausgeglichenen und folgsamen Hund, doch viel zu wenige sind bereit, etwas dafür zu tun und auch wie viel Aufmerksamkeit Vierbeiner von uns Menschen brauchen, wird manchmal unterschätzt. „Kein Meister fällt vom Himmel“ – ein beliebtes Sprichwort, das wohl auch auf die Hundeerziehung zutrifft.

Natürlich gibt es Hunde, die schneller und mit größerer Begeisterung lernen als andere. Manchen Rassen wie dem Border Collie und dem Airedale Terrier gelten beispielsweise als besonders lernfreudig. Allen Vierbeinern gemein ist jedoch die Tatsache, dass das Lernen niemals aufhört. Einmal Erlerntes muss immer wieder geübt werden, unerwünschte Verhaltensweisen erfordern vom Hundebesitzer ein Höchstmaß an Disziplin, und der Besuch einer Hundeschule ersetzt ganz sicher nicht das Üben des Erlernten, wenn die Pforten des Trainingsplatzes schon längst wieder verschlossen sind.

Besondere Bedürfnisse von Hundewelpen

Besondere Herausforderungen stellt das Aufziehen eines Hundewelpen dar. Die ersten Wochen nach der Trennung von ihrer Mutter sind Welpen ganz besonders auf die Nähe des Menschen angewiesen und auch ihr Tagesrhythmus verlangt den „frischgebackenen“ Besitzern einiges ab. Öfter hinaus zu müssen, ist dabei ganz normal und auch für die Erziehung sollte man deutlich mehr Zeit einplanen, als man meinen will.

Hunde sind Rudeltiere

Hunde sind intelligente, in höchstem Maße soziale Tiere. Deshalb ist für Vierbeiner der Bezug zu „ihren“ Menschen so wichtig und muss schon vor der Anschaffung berücksichtigt werden. Für ein glückliches, ausgeglichenes Leben darf der Hund nicht nur so nebenher laufen und gerade mal kurz zum Spazieren nach draußen geführt werden. Hundehalter müssen bereit sein, auch entsprechend viel Zeit zu investieren, speziell wenn das Auf- und Erziehen eines Welpen geplant ist. Hunde fordern auf die eine oder andere Weise unsere Aufmerksamkeit ein.

Wie viel Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz?

Wer wenig Freizeit hat und daher plant, seinen Hund mit zum Arbeitsplatz zu nehmen, der sollte die Toleranz seines beruflichen Umfeldes nicht überschätzen. Schon vorher sollten mögliche Probleme konkret angesprochen und das Einverständnis aller Beteiligten sollte eingeholt werden, sonst stellt sich früher oder später nicht selten die Frage: Hund oder Job?

Jeder Hundebesitzer musss einen Hund zu unterschiedlichen Gelegenheiten für ein paar Stunden alleine lassen können. Davon auszugehen ,das sei für jeden Vierbeiner selbstverständlich, wäre aber ein großer Fehler. Manche Hunde haben aus verschiedensten Gründen ein Problem damit – und sei es auch nur für kurze Zeit – alleine zu bleiben und reagieren sehr unterschiedlich auf diese Situationen. Die Palette der Reaktionen reicht vom zerstörten Sofa bis hin zum Dauerbellen – zur Empörung der Nachbarn.

Es gibt viele Wege, die Situation mithilfe von Experten zu verbessern. Eines haben jedoch alle gemeinsam: Kein (Lösungs-)Weg funktioniert über Nacht. Nur Zeit, Konsequenz und Geduld sind dauerhafte Schlüssel zum Erfolg.

Probleme am Arbeitsplatz vermeiden

Ist die Mitnahme an den Arbeitsplatz gedacht, um möglichst viel Zeit mit seinem Hund verbringen zu können, sollte man die Möglichkeit dazu im Vorfeld prüfen und mit allen beteiligten Mitarbeitern ernsthaft diskutieren, um das Arbeitsklima nicht negativ zu beeinflussen.