Krallenpflege beim Hund senkt Verletzungsrisiko

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Regelmäßige Krallenpflege beim Hund sorgt dafür, dass sich die Vierbeiner seltener verletzen. / Foto: Pixabay

Regelmäßige Krallenpflege beim Hund hat – im richtigen Maß – nichts mit Äußerlichkeiten zu tun, sondern sorgt für zusätzliche Sicherheit unserer Fellnasen.

Manch einem geht das Geräusch durch Mark und Bein… klack, klack, klack… wenn Hundekrallen wieder einmal zu lang sind hört man besonders auf Parkettböden jeden Schritt. Doch bei der Krallenpflege beim Hund geht es nicht primär um ein unangenehmes Geräusch – während in dreckigen Pfoten Parasiten und Krankheitserregern lauern können, stellen zu lange Krallen ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

Vorsicht bei Blutgefäßen!

Verwenden Sie nur für das Schneiden von Hundekrallen bestimmtes Werkzeug. Hunde mit hellen Krallen machen es uns einfacher: die Blutgefäße schimmern leicht rosa durch, daher sollte man ein gutes Stück weiter zur Spitze die Krallenschere ansetzen. Auch bei dunklen Krallen gilt: zunächst nur leichten Druck ausüben – wehrt der Hund heftig ab würde man bei Durchdrücken der Schere mit ziemlicher Sicherheit eine Blutung der Kralle riskieren. Daher etwas weiter zur Spitze rutschen und das gleiche Spiel noch Mal.

Nehmen Sie sich Zeit und versuchen Sie es spielerisch mit Leckerlis. Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, können Sie auch versuchen die Krallen zu feilen – dabei kann so gut wie sicher nichts passieren!