Montag, Dezember 5, 2022
StartErnährung & GesundheitDie 5 häufigsten Operationen bei Hunden – nützliche Infos und Tipps

Die 5 häufigsten Operationen bei Hunden – nützliche Infos und Tipps

Der Hund ist seit jeher ein treuer Begleiter des Menschen und für viele Besitzer wie ein eigenes Kind. Man lebt mit dem Hund und möchte ihm sein Leben so schön wie möglich gestalten. Doch leider sind auch Hunde vor Krankheiten nicht sicher.

Kommt es zu einer nötigen Operation, können die Kosten für den Tierarzt schnell immens ausfallen. Damit Sie wissen, welche Operationen bei einem Hund am häufigsten sind, bekommen Sie in diesem Artikel wichtige Informationen und Tipps, wie Sie vorbeugen können, damit es nicht zu einer solchen OP kommt und weshalb eine Versicherung für Ihren Vierbeiner Sinn machen könnte.
Da nicht nur alte, sondern auch junge Hunde eine OP benötigen könnten, sollten Sie mit der Überlegung, eine Hundekrankenversicherung abzuschließen, nicht warten, bis Ihr Liebling alt und schwach geworden ist. In diesem Fall sind die Beiträge meist sehr teuer oder die Versicherung lehnt Ihren Antrag gänzlich ab. Eine Hundekrankenversicherung übernimmt im Ernstfall die möglicherweise hohen Kosten für den Eingriff und Sie profitieren von einer finanziellen Absicherung. Daher kann es eine gute Idee sein, die verschiedenen Versicherungsanbieter zu vergleichen und die passende Versicherung für Ihren Hund auszuwählen.

Platz 1: Operation bei Tumoren

Wie bei uns Menschen können auch bei Hunden Tumore auftreten. Das ist leider sehr häufig der Fall, weshalb die Entfernung von Tumoren die häufigste Ursache für eine Operation ist. Ein sehr großer Teil der betroffenen Hunde leidet unter Hauttumoren, von denen bis zu 30 % der Fälle bösartig sein können. Die Kosten für eine Tumoroperation liegt in der Regel bei rund 400 Euro. Bei besonders schwierigen OPs können die Kosten jedoch auch die 1.000 Euro übersteigen, weshalb eine Hundekrankenversicherung in diesem Fall goldwert sein kann. Um den Tumor gut behandeln zu können, ist eine frühzeitige Erkennung unerlässlich. Deshalb sollten Sie Ihren Hund regelmäßig absuchen und nach möglichen Veränderungen auf der Haut oder auch dem Gesäuge sowie dem Lidrand Ausschau halten.

Platz 2: Zahnoperationen beim Hund

Nach den Tumoren sind auch Zahnoperationen beim Hund nicht selten. So kann es beispielsweise sein, dass Ihrem Hund ein Zahn gezogen werden muss. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn eine Zahnwurzel beschädigt ist, es eine Entzündung am Wurzelkanal gibt oder die Milchzähne einfach nicht ausfallen wollen. Die Kosten für eine Zahnextraktion liegen bei mindestens 200 Euro. Einer Operation an den Zähnen Ihres Hundes können Sie recht gut vorbeugen, wenn Sie ihm regelmäßig die Zähne putzen oder Kauartikel geben, an denen er sich selbst die Zähne reinigen kann. Hierbei ist es ähnlich wie beim Menschen, je besser Sie auf die Zahnpflege bei Ihrem Vierbeiner achten, desto seltener müssen Sie den Arzt aufsuchen. Achten Sie weiterhin beim Kauf von Zahnpflegeleckerlis darauf, dass diese keinerlei Zucker enthalten, der den Zähnen Ihres Hundes schaden könnte.

Platz 3: OP bei Kreuzbandriss oder Gelenkproblemen

Ebenfalls ein Grund für eine Operation kann ein Kreuzbandriss oder ein Gelenkproblem beim Hund sein. Einen Kreuzbandriss können Sie meist daran erkennen, dass Ihr Hund lahmt und Schmerzen hat. Bei jungen Hunden passiert der Kreuzbandriss nicht selten beim wilden Toben und Spielen mit Artgenossen. Doch auch alte Hunde können einen Kreuzbandriss erleiden, da die Sehne am Knie durch eine vorliegende Arthrose reißen kann. Eine Operation am Kreuzband oder Gelenk kostet rund 1.000 bis 1.500 Euro. Nicht in allen Fällen muss aber zwingend operiert werden. Ob eine OP wirklich notwendig ist, entscheidet der Arzt bei einer Untersuchung. Ansonsten kann ein Sehnenriss auch selbst verheilen, sofern der Hund sich einige Zeit lang nicht übermäßig bewegt.

Platz 4: Not-OP bei Magendrehung

Eine Magendrehung ist im Gegensatz zu einer Zahnoperation eine extrem heikle Situation und nicht ohne Grund der Albtraum eines Hundebesitzers. Der Vierbeiner kann an einer Magendrehung sterben, weshalb ein schnelles Erkennen und Handeln in Form einer Not-Operation unabdinglich ist, um dem Tier zu helfen. Die Tierarztkosten für die Not-OP in der Bauchhöhle liegen meist bei 1.200 Euro oder auch mehr. Um die Entstehung einer Magendrehung zu verhindern, sollte Ihr Hund nach dem Fressen am besten einige Zeit ruhen. Die letzte Fütterung am Tag sollte aus diesem Grund am frühen Abend erfolgen, sodass die Beschwerden nicht erst auftreten, wenn Sie schlafen und es nicht bemerken.

Platz 5: Knochenbrüche und Amputationen bei Hunden

Ebenso nicht selten können Operationen aufgrund von Knochenbrüchen sein, oder wenn ein Körperteil amputiert werden muss. Die Ursachen hierfür können Verkehrsunfälle oder auch sehr unglückliche Verletzungen beim Spielen sein. Ist ein Körperteil dann so extrem verletzt, dass man es nicht mehr fixen kann, muss es amputiert werden. Die Kosten für Eingriffe solcher Art liegen in der Regel zwischen 600 und 1.500 Euro, können jedoch je nach Situation deutlich höher ausfallen. Nicht zuletzt wegen der oftmals hohen Kosten für eine Operation kann es deshalb hilfreich sein, eine Versicherung für den Hund abzuschließen, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Auch ist es als Hundebesitzer wichtig zu wissen, wie Sie die Beschwerden Ihres Hundes beispielsweise bei einer Magendrehung richtig deuten und entsprechend handeln können.

Ähnliche Beiträge