Ein schöner Lebensabend für den Hundesenior

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Genauso wie wir Menschen haben auch ältere Hunde einen schönen Lebensabend verdient. / Foto: pixabay.

Je älter ein Hund wird, desto schwerer hat er es oft, adoptiert zu werden. Die meisten Interessenten wollen sich lieber an süßen, kleinen Welpen erfreuen. Sie ignorieren dabei meist, dass auch ältere Tiere ihren Besitzern ein hohes Maß an Freude und Spaß bereiten können. Sie verdienen es – ebenso wie jede andere Altersklasse – geliebt zu werden.

Glücklicherweise freunden sich mehr und mehr Hundebesitzer damit an, auch ältere Tiere bei sich aufzunehmen. Zwar können sie hier eher nicht mit einer jahrzehntelangen Freundschaft rechnen, aber dafür bekommen sie die Möglichkeit, einem Lebewesen ein sogenanntes „Forever Home“ zu schenken und ihm einen schönen Lebensabend zu bescheren. Davon profitiert ohnehin nicht nur der Hundesenior, sondern auch Herrchen und Frauchen dürfen sich auf ein unvergessliches Miteinander freuen. Selbstverständlich bedarf es dabei etwas extra Pflege – das ist bei Welpen aber nicht anders. Ein wichtiges Thema ist zum Beispiel die Mobilität.

Veränderungen in puncto Mobilität

Ein entscheidender Faktor, der sich im Laufe der Zeit bei Menschen und Hunden verändert, ist die Mobilität, welche mit zunehmendem Alter meist nachlässt. Während Menschen hier auf den Rollator oder einen Rollstuhl zugreifen können, ist Ihr Hund von Ihnen abhängig. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Anpassung von Wohnung und Haus an die Bedürfnisse des Vierbeiners. Neben glatten Fußböden bieten auch Treppen eine hohe Verletzungsgefahr. Seniorenhunde haben oft mit solchen Hindernissen zu kämpfen. Aber das muss nicht sein! Sie können zum Beispiel Ess-, -Spiel und Schlafbereich des Hundes in das Erdgeschoss verlagern, sodass er überhaupt erst gar nicht nach oben muss. Wenn Sie Ihren Hund aber gerne überall im ganzen Haus mit dabeihaben würden, könnten Sie sich einen Treppenlift zulegen. Wer denkt, dass sich Treppenlifte nur für Menschen eignen, der täuscht sich gewaltig. Sie können auch einen guten Weg darstellen, Ihre Hunde von oben nach unten zu befördern – und natürlich auch andersherum.

Ein Treppenlift hat zwei entscheidende Vorteile: Erstens ermöglicht er dem Hund, die sonst unüberwindbaren Treppen alleine zu meistern. Zweitens schützt er damit auch Gelenke und Rücken, was wiederum der Gesundheit des Tieres zugutekommt. Halter, die selbst in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, profitieren zudem ebenfalls vom Treppenlift in Form eines Steh-, Sitz- oder Plattformlifts. Gerade wenn es aber um einen Hund geht, empfiehlt es sich eine professionelle Beratung für spezielle Treppenliftsysteme in Betracht zu ziehen. Eine solche ist in den meisten größeren Städten Deutschlands möglich. Wer beispielsweise eine Treppenlift Beratung für spezielle Systeme aus Stuttgart sucht, dürfte schnell fündig werden. Sollte Ihnen ein neuer Treppenlift zu teuer sein, können Sie prinzipiell auch auf gebrauchte Varianten zurückgreifen. Lassen Sie diese Option also nicht außer Acht, wenn Sie Ihrem Hundesenior einen schönen und stressfreien Lebensabend bescheren möchten.

Gassi gehen mit einem Hundesenior

Sie sollten sich darauf einstellen, dass stundenlange Wanderungen mit einem Hundesenior in den meisten Fällen nicht mehr möglich sind. Er besitzt einfach nicht die Ausdauer dafür. Passen Sie sich also dahingehend an und achten Sie auf Dauer und Tempo des Spaziergangs. Am besten orientieren Sie sich hierfür an Ihrem Hund. Sieht er müde aus? Wird er zunehmend langsamer? Bleibt er sogar stehen? Womöglich ist es dann an der Zeit, nach Hause zu gehen. Doch natürlich müssen Sie nicht nur in puncto Mobilität auf Ihren Hundesenior achten. Ein anderes großes Thema ist die Ernährung. Interessante Informationen hierzu finden Sie in unserer Rubrik „Ernährung & Gesundheit“. Schauen Sie gerne vorbei, wenn Sie noch Tipps brauchen, um Ihren Hundesenior altersgerecht zu füttern.