Nahrungsergänzung beim BARFen – braucht mein Hund sie?

by Xenia Graf
Braucht mein Hund beim BARFen noch Nahrungsergänzungsmittel?

Um den Hund ausgewogen und artgerecht zu ernähren, ist darauf zu achten, dass er alle essenziellen Nährstoffe erhält. Aber was gehört beim BARFen zusätzlich in den Napf? Welche Nahrungsergänzug benötigt er noch?

BARF steht im Deutschen für „biologisch artgerechte Roh-fütterung“. Eine ausgewogene Mischung aus Muskelfleisch, Innereien, Fisch, Knochen, Milchprodukten, Eiern, Ölen, Obst und Gemüse, Getreide und Kohlenhydraten ist dabei essenziell. Denn wer seinen Hund barft, hat zwar die größtmögliche Kontrolle darüber, was im Napf landet – muss sich aber auch sehr genau mit den Bedürfnissen seines Vierbeiners auseinandersetzen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Im Zweifel sollte man sich für die Erstellung eines ausgewogenen Ernährungsplans Hilfe bei professionellen Ernährungsberater:innen oder Tierärzt:innen holen.

Zusätze für den Futternapf

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Seealgen und Chlorella – Seealgen sorgen für ein schönes Fell und eine gesunde Schilddrüse – sie sollten am besten täglich gefüttert werden. Chlorella-Algen helfen bei der Entgiftung und unterstützen die Darmtätigkeit.

Kalzium – Frisst der Hund keine Knochen oder möchte man diese nicht verfüttern, dann muss unbedingt eine alternative Kalzium-Quelle her – etwa in Form von Knochenmehl, Eierschalenmehl oder Algenkalk.

Lebertran – Vitamin D kann man über die Fütterung von frischem Fisch zuführen – doch nicht jeder Fisch beinhaltet auch Vitamin D! Alternativ kann Lebertran als Ersatz verwendet werden. Er enthält leicht verdauliche Fette, Jod, Omega-3-Fettsäuren, Phosphor und dieVitamine A, D und E.

Leinsamen und Leinöl – Die verschiedenen in Leinsamen und Leinöl enthaltenen Vitamine, Spurenelemente und ungesättigte Fettsäuren wirken sich generell positiv auf die Gesundheit aus. Leinsamen können Schwung in die Verdauung bringen und die Nährstoffaufnahme verbessern.

Bierhefe – Als natürliche Quelle für B-Vitamine, Aminosäuren und Spurenelemente enthält Bierhefe zusätzlich Biotin, das besonders wichtig für Haut und Haar ist, und Folsäure, die für die Eiweiß-Synthese essenziell ist. Während des Fellwechsels kann man sie unterstützend in den Napf geben. 

Weitere sinnvolle Nahrungsergänzungen & was NICHT in den Napf darf, findet ihr in diesem Beitrag. 

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