Knochenbrüche: Wie gefährlich sind Hunde für ältere Menschen?

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Knochenbrüche: Hunde an der Leine können gerade bei Senioren zu Stürzen führen. / Foto: Unsplash

US-amerikanische Forscher haben die Daten über Knochenbrüche bei älteren Menschen analysiert, die auf Stürze durch angeleinte Hunde zurückzuführen sind.

Wie hoch ist die Gefahr für Knochenbrüche, wenn ältere Menschen (65 Jahre und älter) Hunde an der Leine spazieren führen? Ein Forscherteam der University of Pennsylvania in Philadelphia hat sich die Daten aus dem Jahr 2017 mit 4.400 derartigen Unfällen in den USA genauer angesehen. Das Fazit: sich mit Hunden zu bewegen hat gesundheitliche Vorteile, birgt für Personen mit geringerer Körperkraft aber auch Risiken.

Ergebnisse in Zahlen

Das zugrundeliegende Datenmaterial wurde von der US-amerikanischen Verbraucherschutzkommission gesammelt. Aus der Studie „Fractures in Elderly Americans Associated With Walking Leashed Dogs“ geht hervor, dass vier Fünftel der verunglückten Personen Frauen waren. Rund ein Drittel der gestürzten Personen musste stationär versorgt werden.

Die meisten Knochenbrüche traten im Bereich der Arme auf (14% Handgelenk und 11% Oberarm). Zudem stach mit 17% aller Knochenbrüche die Zahl der Hüftfrakturen hervor.

Nicht zuletzt wegen dieser Zahlen raten nicht wenige Mediziner Senioren von der Haltung großer Hunde ab. Hinzu kommt, dass man körperlich in der Lage sein sollte seinen Vierbeiner artgerecht auslasten zu können.