Frischer Atem: Tipps gegen Mundgeruch beim Hund

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Mundgeruch beim Hund ist nicht angenehm - diese Tipps sorgen für frischen Atem. / Foto: Pixabay

Mundgeruch beim Hund ist keine Seltenheit. In extremen Fällen kann er sogar auf Krankheiten hindeuten – aber auch in verhältnismäßig harmlosen Fällen ist er alles andere als angenehm. Mit der passenden Ernährung und Zahnpflege lässt sich jedenfalls sinnvoll entgegenwirken.

Wir lieben unsere Hunde, keine Frage. Dennoch „überfordern“ uns unsere lieben Vierbeiner manchmal mit einem strengen Geruch aus dem Maul. Mundgeruch beim Hund ist weit verbreitet und mit den passenden Maßnahmen kann man den Ursachen gut entgegenwirken. Wichtig ist daher zu allererst, dass man den Grund des unangenehmen Dufts erkennt.

Unangenehme Gerüche sind kein Thema für sich. Denn Mundgeruch beim Hund, der über einen längeren Zeitraum anhält, kann auf tiefer liegende Probleme hindeuten. Mögliche Ursachen können Erkrankungen im Maul bzw. Rachen sein. Diese reichen von Zahnfleischproblemen, faulenden Zähnen bis hin zu ernst zunehmenden Problemen bei den Organen. Ist trotz entsprechender Zahnhygiene massiv Zahnstein sichtbar, bleibt, um Langzeitschäden zu verhindern, leider nur der Weg zum Tierarzt.

Bakterien in Essensrückständen

Der Grund für schlechten Geruch aus dem Maul sind oftmals Bakterien, die Futterreste an den Zähnen zersetzen. Im Fachhandel und beim Tierarzt gibt es dafür spezielle Zahnpasten die man aufbringen und einmassieren kann. Dadurch werden nicht nur die Zähne gereinigt, sondern auch Bakterien wirksam bekämpft.

Wie auch beim Menschen können Zahnerkrankungen bei Hunden schwerwiegende Folgeerkrankungen mit sich bringen, die sich aber durch passende Reinigungsmaßnahmen verhindern lassen.

Passendes Futter finden

Manchmal kann auch falsches Futter dafür sorgen, dass der Magen nicht vollständig schließt. Üble Gerüche werden dabei frei und ausgeatmet. Ein Futterwechsel und/oder gezielte Ergänzung können hier schnell und unkompliziert Abhilfe schaffen, ebenso wie die Zugabe von Kauknochen.

Wird das Futter nach der Umstellung vom Vierbeiner besser vertragen, bessern sich in der Regel auch unangenehme Gerüche, die einer nicht richtig funktionierenden Verdauung geschuldet sind und über das Hinterteil ausgeschieden werden. Wichtig ist dabei freilich, dass nicht wahllos umgestellt wird und man über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ob sich der Mundgeruch beim Hund gebessert hat oder gar ganz verschwunden ist.

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