Studie: Hunde im Bett machen Schlaf gesünder

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Menschen, die mit Haustieren im Bett schlafen, profitieren davon laut US-Studie gesundheitlich. / Foto: Pexels

In einer Studie US-Amerikanischer Wissenschaftler wurde herausgefunden, dass die meisten Haustierbesitzer eine deutlich höhere Schlafqualität haben, wenn ihr Vierbeiner neben ihnen die Nacht im Bett verbringt.

Die Schlafforscher der Mayo-Schlafklinik in Scottsdale im Bundesstaat Arizona befragten 150 Patienten zu ihrer Schlafqualität – 74 Studienteilnehmer besaßen Haustiere. Mehr als die Hälfte dieser Befragten gab wiederum an, mit Hund oder Katze im Bett zu schlafen. Ein Großteil der Probanden gab an, dass sie dies als beruhigend empfinden. Dabei wurde oftmals das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit hervorgehoben.

Nur 20% der Haustierhalter beklagten sich, dass die Tiere sie durch Schnarchen, Umherlaufen oder Toilettengänge beim Schlafen störten.

Singles und Alleinlebende profitieren besonders

„Menschen, die alleine und ohne Partner schlafen, gaben an, mit einem Tier an der Seite wesentlich besser und tiefer schlafen zu können“, sagt Lois Krahn, Autor der Studie, wie GEO berichtet.

Dass Tiere durchaus in der Lage sind, bei Menschen Stress zu reduzieren und Sicherheit zu vermitteln ist seit geraumer Zeit bekannt. Doch auch die Haustiere profitieren von dem Vertrauen, denn weniger Stress bedeutet eine geringeres Risiko für Herzerkrankungen. Das gilt sowohl für das nebeneinander Schlafen als auch für das gemeinsame Kuscheln auf der Couch. Dennoch sollte bei derartig engem Kontakt auf entsprechende hygienische Maßnahmen – wie etwa dem öfteren Wechseln der Bettwäsche – nicht vergessen werden.

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