Im Bett mit vier Pfoten

Nicht immer sind beide Partner damit einverstanden, mit dem geliebten Vierbeiner das Bett zu teilen. Foto: © Repolusk/Studio Lannach
Nicht immer sind beide Partner damit einverstanden, mit dem geliebten Vierbeiner das Bett zu teilen. Foto: © Repolusk/Studio Lannach

Egal ob das Mittagessen, die Couch, oder den Lieblingsteddy – mit unseren Vierbeinern teilen wir gerne – oft auch unser Bett. Wir fanden heraus, wie sich das auf unsere Beziehungen und Gesundheit auswirken kann.

„Kuschelwetter“ genießen Herrchen und Frauchen verständlicherweise gerne im Bett. Kein Wunder, dass ihr Vierbeiner ihnen dabei nur zu gerne Gesellschaft leisten möchte.

Verschiedenste Auswirkungen

Ein Hund im Bett – das hat aber auch Auswirkungen: Nicht nur auf die Hygiene im Schlafzimmer, sondern auch auf das Beziehungsleben darin.

Denn während die einen auf ihren flauschigen Schmusehund auch nachts nicht verzichten wollen, sind die anderen genervt vom lästigen Beziehungsschreck und das bietet gerade in neuen Beziehungen oft reichlich Gesprächs-, und Zündstoff, wie die bekannte Psychotherapeutin Gerti Senger verrät: „Besonders Singles genießen die  gemeinsame Zeit mit ihren Hunden sehr und erlauben ihnen dementsprechend viel: zum Beispiel das Schlafen im Bett. Dabei bekommen die Hunde oft die Rolle eines ‚Ersatzpartners‘ zugeteilt, womit sie eine ganz wichtige Stellung im Leben ihres Besitzers einnehmen“.

Hund und Partner/in im Bett?

Für viele Hundehalter überhaupt kein Problem: Statt einem schnarchenden Partner erwartet sie nämlich im günstigsten Fall abends ein verschmuster Kuschelhund mit flauschigem Fell, warmem Atem und ganz viel dankbarer Freude im Bett. Wenn nun aber plötzlich ein neuer Partner dazukommt – ohne Fell und mit völlig anderen Bedürfnissen – wird es schnell kompliziert, wie die renommierte Beziehungsexpertin deutlich zu verstehen gibt: „Das Thema ‚Hund im Bett‘ schafft auf jeden Fall eine schwierige Basis für eine neue Beziehung, wenn sich die beiden Partner darin uneinig sind“.