Coole Tipps, damit es nicht zu heiß wird

Ein weißer Hund steht am Strand und im Hintergrund ist das Meer zu sehen.
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Wie haben wir diesen Sommer herbeigesehnt. Jetzt ist er da und mit ihm viele hitzige Stunden – die man mit dem Vierbeiner gemeinsam genießen, aber auch möglichst cool überstehen will.

Sommer, Sonne, Supergau? Klar, die Freude über die schönen, sonnigen Tage ist groß, der rasche Temperaturanstieg und besonders heiße Stunden allerdings nicht jederhunds Sache. Also schon. Wir Zweibeiner müssen nur sehr gut darauf achten, dass unseren Fellnasen ausreichend schattige Platzerln zur Verfügung stehen. Ein Hund würde sich von selbst nicht derart der Hitze aussetzen, dass Hitzschlag oder Sonnenstich drohen. Ist er jedoch an der Leine oder gar im Auto mit unterwegs, müssen Frauchen oder Herrchen dafür Sorge tragen, dass ihm nicht zu warm wird.

Nicht alle mögen’s heiß:

1. Wir wissen es ja eh, passieren tut’s leider trotzdem immer wieder: Den Hund nicht alleine im Auto lassen! Das kann nämlich bei geschlossenen Fenstern und Türen innerhalb kürzester Zeit zum Backofen werden. Wenn es mal dennoch sein muss: nur kurz, nur im Schatten und mit offenen Fenstern und Kofferraumdeckel, aber Achtung – klingt selbstverständlich, kann aber schnell mal vergessen werden: Die Sonne wandert!

2. Spaziergänge auf die Morgen- oder Abendstunden verlegen.

Ein großer schwarzer Hund sitzt auf der Rückbank eines Autos und man sieht die Sonne im Hintergrund untergehen.
Den Hund an heißen Tagen nie alleine bei geschlossenen Fenstern und Türen im Auto lassen. ©pixabay

3. Schwimmen und Baden am See oder Fluss ist für Zwei- und Vierbeiner ein Spaß. Ein Planschbecken im Garten oder der Gartenschlauch tut’s für die Abkühlung aber auch.

4. Nass nicht nur von außen, aber bitte nicht zu kühl: Der Fellnase immer ausreichend Wasser zur Verfügung stellen, allerdings nicht zu kalt, das belastet den Kreislauf bei hohen Temperaturen zusätzlich.

Ein Yorkie bekommt von einer Trinkflasche Wasser zum Trinken.
Ein Must-Have an heißen Sommertagen - führen sie immer etwas Wasser mit sich. ©pixabay

5. Achtung, heißer Asphalt! Einfach mal ausprobieren: Würde man selber barfuß am Gehsteig entlanggehen, wenn dieser von der Sonne so richtig aufgeheizt ist? Eben. Den Hundepfoten geht’s nicht anders.

6. Für kühle Bekleidung sorgen: Holt man beim Trimmen ein bisserl was von der Unterwolle raus, kann die Haut auch gleich besser atmen.

Ein kleiner brauner Hund geht auf einem Weg.
An heißen Tagen wird davon abgeraten mit dem Hund am heißen Asphalt spazieren zu gehen. ©pixabay

7. Eis schmeckt nicht nur, sondern kühlt von innen. Hundeeis ist schnell gemacht und man bekommt es auch schon in so manchem Eissalon. Ansonsten führt ein g’schmackig gefüllter, tiefgekühlter Kong über sinnvolle Beschäftigung zum Cooldown.

8. Auch wenn’s schmeckt, tut zu viel mitunter nicht gut: Futterrationen nicht zu großzügig geben und lieber etwas kleiner halten.

Ein Schäferhund trinkt aus einem Brunnen.
Bei Überhitzung ist es wichtig den Hund schonend abzukühlen. ©pixabay

Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Überhitzung

  1. Erste Anzeichen können starkes Hecheln, nervöse Unruhe, weit heraushängende Zunge sein
  2. Sofort in den Schatten mit dem vierbeinigen Liebling
  3. Schonendes Abkühlen mit einem feuchten Handtuch, das allerdings nicht zu kühl sein darf, da das einen angeschlagenen Kreislauf zusätzlich belasten würde
  4. Lauwarmes Wasser zum Trinken anbieten
    Ist der Hund nicht bei Bewusstsein: in die rechte Seitenlage bringen, um das Herz zu entlasten
  5. Danach gleich: ab zum Tierarzt!

Hier ein paar Dinge, die die heißen Temperaturen etwas erträglicher machen