Donnerstag, September 29, 2022
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„Als hätte man mit einem Hammer zugeschlagen“

Unfassbar, was dieser Tierquäler Mischlingsrüde Bubi angetan hat. Wie von Sinnen hatte er auf den armen Vierbeiner eingetreten, der jetzt den Kampf ums Überleben schließlich verloren hat. Der behandelnde Tierarzt habe in seiner langjährigen Praxis derartige von Menschenhand verübte Verletzungen noch nicht gesehen.

In der Station Jägerstraße der Wiener U-Bahnlinie U6 ereignete sich letzte Woche ein grausamer Vorfall. Hundebesitzerin Manuela Beck stand neben einer Anzeigentafel, als ein Unbekannter scheinbar ohne Grund auf die Frau und Vierbeiner Bubi zuging und anfing, diesen zu treten. Laut der Besitzerin sei dem Vorfall nicht einmal ein Wortgefecht vorausgegangen.

Tierarzt Rainer Giebl, der Bubi zuletzt behandelt hatte, ist fassungslos. „Ich bin seit fast 22 Jahren in der Praxis und habe so etwas noch nie gesehen. Da wird nichts aufgebauscht, das waren wirklich ganz schlimme Verletzungen. Als hätte man mit einem Hammer zugeschlagen. Dieser Mensch muss besinnungslos hingetreten haben“.

Darmblutung, zahlreiche Hämatome und eine Brustbeinprellung sind nur einige der Verletzungen, die der Tierquäler dem armen Bubi zugefügt hatte. Auch beide Hinterbeine waren plötzlich gelähmt, der Tierarzt konnte nichts mehr für ihn tun. Nachdem er am Sonntag noch im Zuhause der Besitzerin versucht hatte, den Hund zu retten, musste dieser schließlich eingeschläfert werden. Die Aussichten waren leider „ganz hoffnungslos“ gewesen, „armer Hund“, so Giebl.

Das zusätzlich Merkwürdige an der grausamen Tat: „Der Mensch hatte selber einen Hund an der Leine. Das macht die Sache noch unglaublicher“.

Nachdem nun doch wider Erwarten kein Video zu dem schrecklichen Tathergang existiert, ist die Polizei auf Hinweise von Augenzeugen angewiesen. „Es gibt noch keine konkrete Spur zum Täter. Hinweise gibt es aber schon. Die werden jetzt überprüft“, heißt es von Seiten der Polizei Wien.

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