Dienstag, September 27, 2022
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Warum die Rassebestimmung Ihres Mischlings hilfreich ist

Vorteile durch Kenntnis: Warum die Rassebestimmung Ihres Mischlings hilfreich ist

Viele Menschen sehnen sich danach, einem Hund ein neues Zuhause zu geben. Um den Hunden ohne Zuhause etwas Gutes zu tun, entscheiden Sie sich für das Adoptieren eines Tierheimhundes? Oder haben Sie sich in Ihrem Urlaub unsterblich in einen Straßenhund verliebt? In den meisten Fällen handelt es sich bei diesen adoptierten Hunden nicht um reinrassige Tiere. Mischlinge finden sich in den meisten Tierheimen und auf den Straßen vieler Länder wie Rumänien, Bulgarien, Italien und co.
Wenn Sie sich für einen Mischling entschieden haben, kann es hilfreich sein, mittels eines DNA-Tests die Rassen zu bestimmen, welche in Ihrem Hund schlummern. Dadurch gewinnen Sie zahlreiche Vorteile, die wir Ihnen im Folgenden genauer erläutern möchten.

Jede Rasse hat typische Charakteristika

Die Bestimmung der Hunderasse geht mit einem geringen Aufwand einher. Nutzen Sie einen einfachen Schnelltest, der Ihnen innerhalb kurzer Zeit Aufschluss über die Rasse Ihres Hundes gibt. Damit Sie sich bewusst machen können, welche Auswirkung die Rasse auf Ihren Hund hat, sollten Sie sich eine Frage stellen: “Was ist die ursprüngliche Aufgabe der Hunderasse?”

Beagle folgt einer Spur mit erhobenem Schwanz. /Foto: Pixabay
Jede Hunderasse wurde ursprünglich für bestimmte Aufgaben gezüchtet. So ist beispielsweise der Beagle ein ausgezeichneter Jagdhund. /Foto: Pixabay

Jede Hunderasse wurde ursprünglich für einen bestimmten Zweck gezüchtet. Dabei ist zu beachten, dass nur wenige Rassen als reine Begleithunde gezüchtet wurden. Ursprünglich dienten die Hunde zum Beispiel als Jagdhunde, Hütehunde oder Wachhunde. Auch wenn es ihre ursprünglichen Berufe heute nicht mehr gibt, so sind doch die gleichen Qualitäten geblieben.
Der Belgische Vallhund ist beispielsweise ein Wach- als auch ein Hütehund, während der Golden Retriever als Jagdhund eingesetzt wurde. Ein Beagle ist zum Jagen gezüchtet, wobei er dauerhaft mit einem Pferd Schritt halten musste. Teckel und Terrier wurden zur Jagd auf kleine Wildtiere gezüchtet, wobei sie in deren Bau eindringen sollten. Ein aktiver Hund, der nicht arbeiten darf, wird dafür sorgen, dass er eine eigene “Aufgabe” hat. Allerdings kann die selbst auferlegte Aufgabe darin bestehen, Möbel zu zerkauen, und der süße Welpe kann schwer zu handhaben sein.

Kennen Sie die rassespezifischen Bedürfnisse Ihres Hundes, können Sie ihn durch bestimmte Sportarten ausreichend auslasten. Mit einem Spürhund bietet sich das Teilnehmen an einem Man-Trailing Kurs an. Schutzhunde lieben das Gehorsamkeitstraining und Jagdhunde, welche bei der Hetz anwesend waren, machen sich optimal als Begleiter bei langen Radfahrten. Die entsprechende Beschäftigung sorgt nicht nur für einen entlasteten Hund, sondern stärkt auch Ihre Mensch-Hund Bindung enorm.

Frühes Handeln kann schützen: Erblich bedingte Krankheiten

Das Kennen der Rasse Ihres Hundes kann Ihnen helfen, Krankheiten präventiv oder in einem frühen Stadium zu behandeln. Doch welche Rolle spielt die Rasse des Hundes in Bezug auf seine Gesundheit?

Deutscher Schäferhund auf einer Wiese, Hüftgelenksdysplasie beim Schäferhund. /Foto: Pixabay
Rassespezifische Erkrankungen: Der Deutsche Schäferhund etwa ist besonders oft von Hüftgelenksdysplasie betroffen. /Foto: Pixabay

Rassespezifische Krankheiten sind Krankheiten, die mit einer bestimmten Rasse verbunden sind. Anhand von rassetypischen Krankheiten können Sie sich einen Überblick über das Risiko verschiedener Krankheiten verschaffen. Wenn Sie einen Mischlingshund haben, sind diese Informationen nicht verfügbar, aber Sie können sich die verschiedenen Rassen ansehen, aus denen Ihr Hund besteht, um die Hauptrisiken für jede Rasse zu erkennen. Denken Sie daran, dass die Statistiken keine Garantie dafür sind, dass Sie wissen, woran Ihr Hund erkranken wird oder nicht. Dennoch geben sie einen Überblick über die häufigsten rassespezifischen Krankheiten.
So ist der Schäferhund dafür bekannt, das Krankheitsbild der Hüftdysplasie zu entwickeln. Dabei handelt es sich um eine angeborene Fehlstellung der Hüftgelenkspfanne.

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