Damit unsere Hunde lange leben

Zwei kleine Hunde im Lauf auf einem unbefestigten Weg. Damit unsere Hunde länger leben - die Hundezeitung. /Foto: (c) unsplash

So bleiben Hunde bis ins hohe Alter fit

Die Bindung, die Herrchen und Frauchen mit ihrem Hund eingehen, kann kaum intensiver sein. Der Wunsch, seinen Lieblingen ein langes Leben zu ermöglichen, ist naturgemäß sehr stark ausgeprägt. Tatsächlich verfügen Hundebesitzer über viele gute Möglichkeiten, die Gesundheit ihres Vierbeiners zu erhalten und zu fördern, sodass diese eine gute Chance haben, bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Wir stellen die wichtigsten Methoden vor, um unseren treuen Gefährten möglichst lange an unserer Seite zu haben.

Die Lebenserwartung von Hunden

Hunde werden etwa zwischen 10 und 16 Jahre alt. Die Lebenserwartung ist abhängig von der Rasse. Generell leben kleine Hunde deutlich länger als große Hunde. Auch überzüchtete Hunderassen wie die Bordeaux-Dogge, der Mastiff und der Mastino Napoletano sind in ihrer Lebenserwartung stark eingeschränkt. Das Seniorenalter von Hunden beginnt ungefähr dann, wenn sie drei Viertel ihrer natürlichen Lebenserwartung abgeschlossen haben.

Faktor Ernährung

Die richtige Ernährung von Hunden hat artgerecht und ausgewogen zu sein. Insbesondere sollte der Vierbeiner mit allen wichtigen Makronährstoffen, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen versorgt werden. Wichtig ist vor allem, beim Hundefutter darauf zu achten, dass möglichst ausschließlich gesunde Inhaltsstoffe verwendet werden und minderwertige Zusatzstoffe wie Füllstoffe, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Aromastoffe, Nebenprodukte und Schlachtabfälle wie Tiermehl außen vor bleiben.

Fleisch nimmt beim Karnivoren einen hohen Stellenwert ein. Dennoch ist sein Fleischkonsum nicht so ausgeprägt wie bei einer Katze und er benötigt in einem gewissen Umfang auch pflanzliche Kost zur Deckung der Versorgung mit Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien, gesunden Fetten und Ölen sowie Stärke. Nahrungsergänzungsmittel tragen dazu bei, dass der Hund mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird und können darüber hinaus genutzt werden, um Mangelerscheinungen auszugleichen und einen besonderen Bedarf an bestimmten Zutaten zu decken:  natureflow-pets.com

Faktor Bewegung

Viel Bewegung, möglichst an der frischen Luft, ist für den Hund genauso wichtig wie für den Menschen. So können Besitzer das Gassigehen mit ausgedehnteren Streifzügen verbinden. Seen und Teiche bieten sich an, dass der Hund das Wandern mit dem Schwimmen verbindet. Ein Wurf des Stöckchens ins Wasser animiert den Hund dazu, das Stöckchen aus dem Wasser zu holen.

Auch ein freier Auslauf wie im Hausgarten sollte gegeben sein, damit der Hund immer dann, wenn er gerade Lust hat, seinen natürlichen Bewegungsdrang stillen kann. Zur Bewegung gehört schließlich auch die Erholung. Ein Hund benötigt tägliche Schlafens- und Ruhezeiten von ungefähr 16 Stunden. Diese sind wichtig, um den Stress abzubauen und zur Regeneration nach größeren Anstrengungen beizutragen.

Faktor Zuwendung

Hunde sind soziale Tiere, die ursprünglich im Rudel mit einer ausgeprägten Hackordnung zusammenlebten und schon seit circa 40.000 Jahren vom Menschen domestiziert werden. Dabei übernahmen sie immer mehr die vom Menschen gewünschten Eigenschaften und näherten sich seinem Grundcharakter an – in dienender Funktion. Positive Sozialkontakte benötigt der Hund sowohl durch Artgenossen als auch durch Menschen. Die Sozialkontakte dienen der Hormonregulation, zum Beispiel durch Ausschüttung des Kuschel- und Bindungshormons Oxytocin, stärken sein Selbstvertrauen und halten ihn geistig rege.

Faktor Tierarzt

Verantwortungsvolle Hundehalter gehen mit dem Hund nicht nur zum Tierarzt, wenn er krank ist. Denn die Vorsorgebehandlung ist beim Vierbeiner genauso wichtig wie die Akutbehandlung. Tierärzte bieten Hunden eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen an, die meistens in periodischen Abständen erfolgen. Dabei werden Herz und Kreislauf des Hundes getestet und die Gesundheit der Gelenke überprüft. Dasselbe geschieht mit seiner Zahngesundheit und Ernährung, seinen Muskeln und Sinnen sowie seinem Fell. Auch Untersuchungen von Blut und Urin können bei diesen Kontrollen erfolgen.

Durch die Vorsorgeuntersuchungen können mögliche Probleme bereits im Vorfeld identifiziert werden, um sie im Keime zu ersticken anstatt dass sie sich zu einer ernsthaften Erkrankung entwickeln. Außerdem werden für Hunde inzwischen eine Reihe von anspruchsvollen Gesundheitsmaßnahmen wie Hundeschulen, Hundephysiotherapie, Hundetherapie und Leberentgiftung geboten. Es lohnt also, die Augen offenzuhalten und die Angebote bei Bedarf zu nutzen.

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