Dienstag, Oktober 4, 2022
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Entspannt am Strand: Urlaub mit Hund

Mit Hund auf Urlaub? Unbedingt. Denn mal ganz ehrlich – Sonne, Meer und Strand lassen sich doch viel besser genießen, wenn der geliebte Vierbeiner mit von der Partie ist.

Lange, ausgedehnte Strandspaziergänge, Flanieren auf dem Campingplatz oder Bummeln auf dem warmen Kopfsteinpflaster eines Städtchens im Süden – wir alle sehnen sie heiß herbei, die Urlaubzeit. Umso mehr, wenn das vierbeinige Familienmitglied nicht zuhause bleiben muss. Darf Hund mit, sollte mit der Vorfreude auf das geplante Urlaubsziel aber auch einiges an Vorbereitung einhergehen. Vor allem im Ausland ist auf die eine oder andere Bestimmung zu achten, damit einer entspannten Reise schlussendlich auch wirklich nichts im Wege steht.

EU-Heimtierausweis

„Hunde brauchen auf Reisen in jedem Fall einen gültigen EU-Heimtierausweis“, weiß Carina Miklautsch von pfotencheck.com. Dieser belegt nämlich, dass sie gegen Tollwut geimpft und mit einem Chip gekennzeichnet sind. „Außerdem sollten sie in der österreichweiten Heimtierdatenbank registriert sein“. Geht die Fahrt nach Finnland, Großbritannien, Irland, Malta oder Norwegen ist ein bis fünf Tage vor der Einreise eine Bandwurm-Behandlung nötig, die dort zusätzlich zu Chip und Ausweis verlangt wird. Vor der Abreise einen Bluttest auf Tollwut-Antikörper sollte man durchführen lassen, wenn es in die Nicht-EU-Staaten Mazedonien, Montenegro, Serbien, die Türkei oder die Ukraine geht. Sonst könnte es zu Problemen bei der Rückreise nach Österreich kommen.

„Kampfhunde“

Leider ist manchen Rassen die Einreise nicht in alle Länder erlaubt“, erklärt Miklautsch. Das sind etwa der American Staffordshire-Terrier, der Staffordshire-Bullterrier, der Bullterrier oder auch der Pitbullterrier. Gehört der eigene Liebling einer dieser Rassen an, tut man also gut daran, sich schon vorab genau zu informieren.

Prädikat „Hundefreundlich“

Das Um und Auf ist die Wahl der richtigen Unterkunft. „Man sollte unbedingt darauf schauen, dass in dem Hotel oder der Pension Hunde nicht nur ‚erlaubt‘, sondern ausdrücklich ‚willkommen‘ sind. Das ist ein großer Unterschied“, erklärt Miklautsch. Als Pfotencheck-Expertin weiß sie, wie wichtig es ist, dass sich Zwei- und Vierbeiner in einer hundefreundlichen Atmosphäre wiederfinden und für den kleinen oder auch großen Liebling rundum gesorgt ist. „Richtig entspannen wird sich der Hundebesitzer nur, wenn auch der Hund gern gesehen und gut aufgehoben ist“.

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