Freitag, Oktober 7, 2022
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Wieder Aufregung in Dänemark: Zum Tode verurteilter Hund gestohlen

Wieder wurde in Dänemark ein zum Tode verurteilter Hund gestohlen.

Gleicher Name, gleiches Land, gleiches Schicksal?! Nach der Debatte um den vermeintlichen Listenhund “Thor” nahm heute der Fall um einen namensgleichen Schäferhund eine kuriose Wendung.

Dänemark ist in den vergangenen Wochen in den Fokus der internationalen Hundefreunde- und Tierschutzszene getreten. Nach der Aufregung um den angeblichen “Listenhund” Thor (wir haben berichtet, die finale Verhandlung ist für 31.1. angesetzt) sorgte diese Woche das Drama um einen Schäferhund – der verwirrenderweise ebenfalls Thor heißt – für Aufregung. Bei einer Rauferei mit einem kleineren Hund verletzte der Schäferhund seinen Kontrahenten, der daraufhin genäht werden musste. Menschen wurden bei dem Zwischenfall nicht verletzt.

Die Besitzerin (Schäfer Thor gehörte ursprünglich ihrem verstorbenen Mann und war ausgebildeter Therapiehund) bekam nach dem Vorfall einen Bußgeldbescheid zugestellt, zahlte und hielt die Angelegenheit für erledigt.

Hund vor Urteilsvollstreckung gestohlen

Einige Wochen später wurde ihr Hund jedoch plötzlich von den Behörden beschlagnamt und sollte aufgrund des Bissvorfalls eingeschläfert werden. Trotz zahlreicher Proteste – die Organisation Fair Dog hat sich auch in diesem Fall wieder maßgeblich eingesetzt – sollte der Schäferhund heute (30.1.2013) um 14 Uhr eingeschläfert werden. Während im Internet schon Beileidsbekundungen kursierten bestägtigte die Organisation Fair Dog jedoch vor wenigen Minuten: Thor wurde gestern Abend von einem Mann, der sich als Polizist ausgab, aus der Pension, in der er bis zu seiner “Hinrichtung” untergebracht wurde, gestohlen! Nähere Informationen zum Verbleib des Hundes sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

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