Freitag, Februar 3, 2023
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Urlaub mit Hund – Darf mein Hund mit ins Hotel?

Es gibt nichts Schöneres, als mit seiner Fellnase  gemeinsam den Urlaub zu verbringen. Ob Bergwanderung, Strandentspannung oder Kulturerlebnis – Bello ist bei jedem Spaß dabei. Aber: Ist der Hund im Hotel erlaubt? Mit dem Vierbeiner die passende Unterkunft zu finden, ist nicht einfach, denn nicht jedes Hotel heißt auch Hunde willkommen.

Urlaub mit dem vierbeinigen Gefährten ist eines der schönsten Erlebnisse der Hundehaltung. Jedoch ist die Planung dafür oftmals mit einigen Schwierigkeiten verbunden, so etwa die Wahl einer geeigneten Unterkunft. Ist der Hund im Hotel überhaupt erlaubt? Grundsätzlich ja, und immer mehr Hotels heißen auch mit Freude vierbeinige Kunden willkommen. Jedoch hat jeder Betrieb das Recht, Vierbeinern den Zutritt zu verweigern. Oftmals fußt diese Ablehnung auf schlechten Erfahrungswerten, denn nicht jeder Hundebesitzer hält sich an die hoteleigenen Regeln. Dadurch können unangenehme Situationen entstehen: von Hundehaaren im Abfluss bis hin zu Hinterlassenschaften in der Lobby.

Darum ist es umso wichtiger, bei einem Aufenthalt in einem hundefreundlichen Hotel Rücksicht auf andere zu nehmen. Das beinhaltet nicht nur andere Gäste, sondern auch das Hotelpersonal. Daher sollten vor der Anreise schon sämtliche Punkte geklärt werden, um einen reibungslosen Hotelaufenthalt für alle zu gewährleisten – auch für den Hund. Denn jeder Hund und Halter mit guten Manieren trägt dazu bei, dass immer mehr Hotels auch Hunde erlauben.

Hund im Hotel – was gilt es vorab zu beachten?

Damit im Entspannungsurlaub alles glatt geht, haben wir hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die man bereits in der Planungsphase berücksichtigen sollte.

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  • Sind Hunde im Hotel grundsätzlich erlaubt? Bei der Urlaubsplanung ist es essentiell, vorab zu klären, in welchen Hotels Hunde erlaubt sind und wo nicht. Manche Unterkünfte führen allerdings überhaupt nicht an, ob sie Hunde gestatten oder nicht. In diesem Fall sollte dies per Telefon oder Email explizit nachgefragt werden, denn oftmals ist es durchaus möglich, seine Fellnase mitzubringen. Niemals sollte man jedoch mit einem unangekündigten Hund auftauchen – denn dann kann das Hotel die Buchung stornieren. (Auf Seiten wie Pfotencheck findet man auf einen Klick alle hundefreundlichen Hotels im Urlaubsort!)
  • Entstehen Zusatzkosten durch den Hund? Hotels verlangen für das Mitbringen einer Hundenase üblicherweise einen Preisaufschlag. Dieser fällt in der Regel nicht hoch aus und liegt zwischen 5 und 20 Euro pro Hund. Verlangt das Hotel jedoch einen enormen Betrag, kann davon ausgegangen werden, dass der vierbeinige Freund doch nicht so willkommen ist, wie anfänglich behauptet. Daher sollte man sich unbedingt vorab über die genauen Kosten informieren.
  • Wohin darf der Hund im Hotel? Achtung! Nur, weil Hunde im Hotel prinzipiell gestattet sind, heißt das nicht, dass sie ihre Menschen auch in jeden Bereich begleiten dürfen. Meist ist das Hotelrestaurant, das Frühstücksbuffet oder der Pool und Spabereich tabu für Haustiere. Dies wird allerdings von jedem Hotel individuell geregelt – halten Sie sich daher unbedingt an Verbotsschilder oder Hinweise des Personals. Zudem ist zu beachten, dass außerhalb des eigenen Hotelzimmers für jeden Hund Leinenpflicht herrscht.
  • Kann der Hund im Hotel alleine bleiben? Wer plant, seine Fellnase stundenweise allein im Hotelzimmer zu lassen, muss auch dafür sorgen, dass das Alleinesein gut klappt. Hunde ertragen die Abwesenheit ihrer Familie sehr unterschiedlich. Doch auch, wenn die Fellnase zu Hause gut allein zurecht kommt, muss das in fremder Umgebung nicht der Fall sein. Kleiner Tipp: Am besten testet man noch lange vor der Anreise, wie sich der Hund verhält, wenn man ihn plötzlich allein in einem fremden Zimmer lässt. Unbedingt sollte man daran arbeiten, dass dieser dann nicht die Einrichtung zerstört oder ununterbrochen heult – denn dann könnte es zu Problemen mit anderen Gästen oder der Hotelverwaltung kommen.
Ein Hund im Hotel liegt auf dem Bett.
Man sollte unbedingt schon lange vor dem Urlaub sichergehen, dass der Hund entspannt allein im Hotelzimmer bleiben kann. / Symbolfoto: Canva (WebSubstance).
  • Wo kann man mit dem Hund Gassi gehen? Bei der Wahl des Hotels ist es ratsam, sich ebenfalls über die Umgebung zu erkundigen. Wo gibt es Wiesen oder Parks in der Nähe? Wo kann der Hund sich erleichtern? Gibt es in der Nähe Möglichkeiten zum Auslauf? Denn nicht überall ist man davon begeistert, wenn ein Vierbeiner sein Geschäft verrichtet.

Tipps für einen angenehmen Aufenthalt

Hat man ein hundefreundliches Hotel gefunden, gilt es, auch die Anreise sorgfältig auf die Fellnase auszulegen. Wie muss ich den Hund im Auto sichern und darf ein Hund überhaupt im Flugzeug mitfliegen? Aber auch im Hotel selbst gibt es einige Dinge nach der Ankunft zu beachten, damit der Urlaub mit Hund ein Erfolg auf der ganzen Linie wird.

  • Leinenpflicht beachten! Außerhalb des Hotelzimmers gilt in den meisten Betrieben absolute Leinenpflicht für Vierbeiner. Auch, wenn ihre Fellnase wohlerzogen ist und grundsätzlich ohne Leine geführt werden kann, sollten Sie sich unbedingt an diese Hausregeln halten. Schließlich geht es auch darum, dass sich andere Hotelgäste in Anwesenheit von Hunden sicher fühlen.
  • Kein Hund im Hotelbett! Auch, wenn Bello zu Hause gemütlich auf dem Bett schlafen darf, sollte ihm dies im Hotelbett strengstens untersagt werden. Denn die Hotelbettwäsche aus den „Hundezimmern“ wird meist nicht separat gewaschen. Das bedeutet, dass die Hundehaare und Hautpartikel auf anderen Bettwäschen verteilt werden. Für Gäste mit Hundehaarallergie stellt dies ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar. Bringen Sie daher einen Hundekorb, eine Hundedecke oder eine Auflage für das Bett mit.
  • Vertrautes mitnehmen. Um es dem Hund auch in fremder Umgebungen etwas heimeliger zu machen, kann man vertraute Gegenstände mitbringen, wie beispielsweise Spielzeuge, eine Decke oder ein Napf.
  • Hoteleinrichtung respektieren. Achten Sie bitte darauf, dass die Hunde keine Blumenbeete, Sträucher, Zäune oder Pflanzen rund um das Hotel anpinkeln oder umgraben. Auch liegengelassene Hinterlassenschaften am Hotelgelände kann andere Gäste und das Personal verärgern – zu Recht.
  • Was tun, wenn etwas schief geht? Missgeschicke können jedem einmal passieren – sogar unseren Hunden. Wenn einmal etwas daneben oder kaputt gehen sollte, sollte man den Schaden sofort dem Hotelpersonal melden. Denn dieses muss sicherstellen, dass das Zimmer auch für die nächsten Hotelgäste hygienisch und sicher bleibt.
  • Seien Sie stets freundlich und rücksichtsvoll. Selbst, wenn Hund und Halter makelloses Benehmen an den Tag legen, kann es zu ungewollten Zwischenfällen und Beschwerden kommen. Bleiben Sie jedoch zuvorkommend und freundlich. Denn mit dem Personal oder einem anderen Gast zu diskutieren oder Streit anzufangen, verdirbt nur die eigene Urlaubsstimmung. Freundlichkeit und Verständnis helfen in allen Situationen – nicht nur mit dem Hund im Hotel!
Ein Hund im Hotel sitzt zwischen zwei EInzelbetten.
Bereitet man sich vorab gut auf den Hotelaufenthalt vor, ist ein Hund im Hotel kein Problem. / Symbolfoto: Canva (AngelaBuserPhoto).

Hunde im Hotel ≠ Hundehotel

Vergessen Sie bitte nicht: Dass ein Hotel Hunde bei sich gestattet, bedeutet nicht, dass es ein Hundehotel ist! Hundehotels sind exklusiv auf Vierbeiner ausgelegte Hotels, die sich um die Betreuung von Hunden kümmern, wenn die Besitzer selbst woanders auf Urlaub sind. Sie bekommen Futter, werden gepflegt, man geht mit ihnen spazieren und sie dürfen mit anderen hündischen Gästen herumtoben. Kann man für ein paar Tage auf die Gesellschaft der Fellnase verzichten und umgekehrt, sind Hundehotels oftmals eine tolle und artgerechte Möglichkeit, den Familienurlaub zu planen.

Zudem bieten manche Hotels eine Art Hybridform an: Auf dem Hotelgelände selbst gibt es ein Betreuungscenter für Hunde, wo die Vierbeiner sich vergnügen können, während die Menschen die Stadt erkunden oder den Strand unsicher machen. Achten Sie bei der Wahl einer geeigneten Unterkunft stets darauf, was für Ihren Hund am besten ist – auch wenn das bedeutet, dass Bello nicht jeden Tag bei der Familie sein kann. Denn dann können auch Sie die Ferien in vollen Zügen und ohne schlechtes Gewissen genießen.

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