Freitag, Oktober 7, 2022
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Ukraine: Hunde-Held Patron erschnüffelte bereits 90 Minen

Es sind Helden wie Patron, die in finsteren Zeiten ein Licht der Hoffnung spenden: In Zeiten der russischen Invasion der Ukraine tut dieser Jack Russell Terrier seinen Teil und erschnüffelte bereits fast 90 Landminen. Damit rettete er wahrscheinlich hunderten Menschen das Leben – und das nur für ein paar Stückchen Käse!

Die plötzliche feindliche Invasion der Ukraine durch russische Militärs hat Land und Leute in einen Zustand des Chaos versetzt. Dass russische Soldaten auch nicht davor zurückschrecken, unschuldige Zivilisten zu verletzten, bewiesen Bombardements von Krankenhäusern und Wohnblöcken. Sowohl ukrainische Verteidiger als auch evakuierende Zivilisten sind daher auch durch die Gefahr von Landminen bedroht. Dieser Gefahr stellt sich nun ein besonders tapferer Held: der Jack Russell Terrier Patron (zu dt. “Patrone”). Heldenhaft erschnüffelte dieser kleine Spürhund bereits beinahe 90 Landminen, die dank seiner Hilfe sicher entschärft werden konnten. Und seine Landsleute und das weltweite Internet feiert ihn dafür.

Käse und Minen

Viele Ukrainer nutzen soziale Medien, um ihren Alltag im umkämpften Land in die Welt zu tragen. So landete auch Patron im Reddit-Form “Dogs with Jobs” (zu dt. “Hunde mit Jobs”). Das dazugehörende Video wurde ursprünglich am 19. März vom ukrainischen State Emergency Service (SES) geteilt. Der zweijährige Patron, der zudem auch das Maskottchen der Bombenentschärfungseinheit ist, hat mit seiner unermüdlichen Arbeit wahrscheinlich hunderten Menschen in Chernihiv das Leben gerettet – und das alles im Gegenzug für ein paar Stückchen Käse, seine Leibspeise. Bilder des Hunde-Helden tauchten dann auf unterschiedlichen Plattformen wieder auf – mit immer derselben Reaktion. Kommentare wie “Was für ein guter Junge!”, “Wir verdienen Hunde und ihre treuherzige Liebe nicht” oder “Er verdient den besten Käse für seine harte Arbeit!” sind zu tausenden zu lesen.

Dass Patron einer sehr gefährlichen Tätigkeit nachgeht, wird ebenfalls nicht heruntergespielt. Denn er riskiert durchaus zusammen mit seinen Hundeführerinnen und -führern tagtäglich sein Leben, um das umkämpfte Kriegsgebiet wieder ein wenig sicherer zu machen.

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