Kolumne: „Sind Hunde die besseren Menschen?“

sind hunde die besseren menschen
Fellnasen als Partnerersatz? Gerade einsame Menschen können vom Zusammenleben mit Vierbeiner enorm profitieren. Die Bedürfnisse von Hunden dürfen dabei aber nicht außer Acht gelassen werden. / Foto: Pexels

„Mir ist mein Hund zehn Mal lieber als jeder Mensch!“ Diesen Satz – oder zumindest einen ähnlichen – haben Sie sicherlich schon einmal in Ihrem Umfeld gehört. Und auch wenn das in vielen Fällen wohl mehr so dahingesagt sein dürfte, ein Fünkchen Wahrheit steckt vermutlich drin.

Der Hund als Partnerersatz erscheint heute längst nicht mehr so abwegig und ist in vielen Fällen sogar gesellschaftlich akzeptiert. Verrückt ist das jedoch keineswegs. Speziell Hunde gelten als wahre Brückenbauer auf dem Weg aus menschlicher Isolation, ihr Wert für die Gemeinschaft ist daher nicht hoch genug einzuschätzen.

Bei all der Liebe und Dankbarkeit, mit der wir unsere Fellnasen folglich überschütten, sollten wir eines aber nicht vergessen: nur als Hunde mit all ihren Bedürfnissen und Eigenschaften können unsere Vierbeiner wirklich glücklich sein. Versuchen wir also nicht, aus ihnen die besseren Menschen zu machen!

Ihr Stefan Moser,
Tierarzt & Chefredakteur „die Hundezeitung“

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