Samstag, Oktober 1, 2022
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Elektrozäune: Große Gefahr speziell für kleine Hunde

Oft sind sie kaum zu sehen und werden unterschätzt: Für Hunde können Elektrozäune lebensgefährlich werden.

Elektrozäune für Weiden sind an sich sehr nützliche Erfindungen. Sie werden auch sehr gerne in der Landwirtschaft eingesetzt, um Ackerflächen vor Wildtieren wie Wildschweinen oder Rehen zu schützen. Dort sind sie dann in Bodennähe angebracht und werden meist nicht gleich als Gefahrenquelle ausgemacht. Oft ist es dann aber zu spät – der Hund ist mit der Nase bereits an den Zaun gestoßen oder hat sich gar darin verbissen.

Je nach Stromschlag und Größe des Hundes kann dieser dem Vierbeiner entweder „lediglich“ einen leichten Schock verpassen oder bis zur Bewusstlosigkeit führen. Für kleinere Hunderassen wie beispielsweise den Zwergspitz (Pomeranian) kann der Kontakt mit Elektrozäunen lebensbedrohlich sein.

Vorsicht bei Regen

Sofern es regnet oder aber das Gras taufrisch ist, kann es durch die besonders gute Leitfähigkeit des Wassers zu einer Verstärkung des elektrischen Schlags kommen. Deshalb kann ein Stromschlag von einem Weidezaun auch schwere Verbrennungen oder Schlimmeres wie einen Atemstillstand nach sich ziehen. In diesem Fall gilt es, keine Sekunde zu verlieren. Schnelles Handeln ist gefragt. Elektrozäune mögen harmlos aussehen, sind jedoch eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Daher sollte man seinen Hund gerade beim Spazierengehen in der Nähe von Weide- oder Ackerflächen immer im Auge behalten.

Pulsmessung beim Hund

Den Puls eines Hundes misst man an der Oberschenkelschlagader. Diese befindet sich am Innenschenkel in der Beinfalte. Ertastet man dort den Puls, zählt man 15 Sekunden mit und nimmt das Ergebnis mal vier. Der Puls sollte je nach Hund zwischen 80 und 120 liegen.

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