Echt wau! – Hundefutter auf Insektenbasis

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Das Hundefutter auf Insektenbasis sieht aus wie "normales" Futter - keine Sorge also, wer keine Beinchen sehen will! / Symbolfoto: Chewy - unsplash.

Hundefutter auf Insektenbasis fungiert als wichtige Proteinquelle und enthält die wichtigsten Nähr- und Mineralstoffen. Und die größten Vorteile: Hundefutter aus Insektenprotein eignet sich auch für sensible Fresser und ist noch dazu gut umweltfreundlich in der Herstellung. Wau!

Proteine auf Insektenbasis sollen die Zukunft der Lebensmittelindustrie sein, da die herkömmliche Fleischproduktion von der Geburt des Nutztieres bis zur fertigen Mahlzeit einen sehr schlechten CO²-Verbrauch hat und mit dem weltweiten Bevölkerungswachstum nicht mithalten kann, ohne in eine Umweltkatastrophe auszuarten. Während es für Menschen bereits seit Jahren immer mehr Gerichte mit schmackhaften Krabbeltieren in Restaurants gibt, etabliert sich auch in der Tiernahrungsbranche ein neuer Trend: Hundefutter auf Insektenbasis. Erhältlich als Nass- oder Trockenfutter und in verschiedenen Snackvariationen unterscheidet es sich optisch nicht von „normalem“ Hundefutter. Also keine Angst: Fühler, Flügel oder Beinchen sind keine im Futternapf zu sehen!

Wohl bekommt’s!

Doch was macht die Tiernahrung auf Insektenbasis so besonders? Insektenprotein wird meist aus Larven der Schwarzen Soldatenfliege (Hermetia illucens) oder aus Mehlwürmern (Tenebrio molitor) gewonnen und enthält neben hochwertigem, natürlichem Protein auch wertvolle Fettsäuren und wichtige Nähr- und Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Vitamine aus dem B-Komplex. Es ist besonders verträglich für den tierischen Verdauungsapparat und bietet somit eine großartige Futteralternative für all jene Hunde, die auf tierisches Protein allergisch reagieren.

Umweltschutz auf Insketenbasis

Auch für Mutter Natur ist eine insektenbasierte Ernährung eine wahre Wohltat: Wissenschaftliche Studien suggerieren, dass Proteingewinn aus Insekten die Umweltbelastung durch Agrikultur reduzieren könnte. Als wechselwarme Kleinstlebewesen verbrauchen die Larven kaum Ressourcen zur Aufzucht – nur etwa 10% des Energieverbrauchs bei gleichem Proteinertrag wie Fleischprotein. Sie können auf kleinem Raum gehalten werden und benötigen nur wenig Futter. Ihre Abfälle können als organisches Düngemittel wiederverwertet werden, und da Insekten nicht dieselben Krankheiten bekommen können wie Säugetiere, ist eine Behandlung der Nutztiere durch Antibiotika nicht notwendig. Auch ethisch ist die Haltung von Insekten, die über sehr limitierte kognitive Fähigkeiten verfügen, weniger bedenklich als von Rindern, Schweinen oder Hühnern, die intelligent und empfindsam sind und sehr unter der Massentierhaltung leiden. Mit der Umstellung auf Hundefutter auf Insektenbasis tun Sie also nicht nur Ihrem Vierbeiner etwas Gutes, sondern auch der ganzen Erde.