Samstag, September 24, 2022
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Update: Mysteriöses Tier endlich identifiziert!

Anfang des Jahres tauchte ein schrecklich zitterndes, mysteriöses Tier im Garten einer Tierfreundin auf. Handelte es sich um einen Hund oder Kojoten? Die fortschreitende Räude machte eine Identifikation schwierig. Nichtsdestoweniger beschloss die Frau, dem armen Wesen zu helfen. Nun ist das Rätsel durch einen DNA-Test gelöst!

Vor kurzem berichteten wir über den Fund eines mysteriösen Wesens in dem Garten einer US-Amerikanerin. Pfotenabdrücken im Schnee zufolge war das Tier zur Haustür geschlichen, hatte dort umgedreht und sich in der Nähe der Kellertür zusammengerollt. Dort fand die Tierfreundin ein abgemagertes, von Räude zerfressenes Tier vor. Handelte es sich um einen hilfesuchenden Streuner oder gar um einen wildlebenden Kojoten, der nach einem Unterschlupf suchte? Es war aufgrund des erbarmungswürdigen Zustandes des Hundes schwer zu sagen. Dennoch war Christina Eyth klar: Egal, worum es sich bei dem mysteriösen Tier handelte – es brauchte dringend Hilfe.

Mittels etwas Futter konnte die Frau das Tier in ihren Keller locken, wo sie auch frisches Wasser und warme Decken zur Verfügung stellte. Nachdem sie das Wesen versorgt hatte, postete Eyth Bilder des Wesens auf einem regionalen Nachrichtenbrett. Dort riet man ihr, das mysteriöse Tier vorsichtshalber in ein Wildtierzentrum zu bringen und einen DNA-Test durchführen zu lassen. Denn das Ergebnis sollte bestimmen, wie man weiter mit dem Findling umgehen sollte.

Große Überraschung

Gesagt, getan! Laut dem Dodo brachte man das mysteriöse Tier in einer Hundetransportbox in das Wildtierzentrum Wildlife Works-Mount Pleasant. Dort würde man sich um den Findling kümmern und die Ergebnisse des DNA-Tests abwarten. Für Tierfreundin Eyth stand fest, dass sein Schicksal sie als Retterin nicht kaltlassen würde: „Wenn er ein Kojote sein soll, werde ich für ihn da sein, wenn er in die Wildnis entlassen wird. Wenn er ein Hund sein soll, sind mein Ehemann und ich mehr als bereit, ihn zu adoptieren, wenn er gesund genug dafür ist.“ Doch dann kam alles anders.

Denn nachdem sich das Wesen ein wenig in der Obhut des Wildtierzentrums erholt hatte, brach es in der Nacht aus dem Gehege aus. Seitdem hat man es nicht mehr gesehen. Einige Wochen später trudelte auch das Ergebnis des DNA-Tests ein und beruhigte die Gemüter ein wenig: Es hatte sich um einen wildlebenden Kojoten gehandelt. Auch wenn man ihn gerne etwas länger in Behandlung behalten hätte, ist das Wildtier aus eigener Kraft dorthin zurückgekehrt, wo es hingehört: in die freie Natur. Für Eyth ist das Ergebnis einerlei: “Egal, wie der Test ausgegangen wäre – ich hätte rückblickend gesehen nichts anders gemacht, um ihm zu helfen.”

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