Sonntag, Dezember 4, 2022
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Taschentuchalarm! 5 emotionale Filme, in denen Hunde entschlafen

Filme können uns emotional ganz schön in Anspruch nehmen. Doch nicht jeder lässt sich von gruseligen Geistern, brutalen Serienmördern oder romantischen Irrwegen eine Gefühlsregung entlocken. Geht es jedoch um unsere vierbeinigen Lieblinge und deren Schicksal, bleibt selten ein Auge trocken. In unserer Liste haben wir deswegen 5 traurige Filme für euch zusammengefasst, in denen sich die Familien für immer von ihren Fellnasen verabschieden mussten. Achtung, Taschentuchalarm!

Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft

Der Film “Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft” basiert auf der wahren Geschichte eines japanischen Aktia namens Hachiko. Die Geschichte handelt von der bedingungslosen Treue des Hundes zu seinem Herrchen Hidesaburo Ueno und wurde bereits 1987 zum ersten Mal verfilmt. Am ursprünglichen Bahnhof erinnert auch heute noch eine Statue des Hundes an dessen unerschütterliche Treue.

In der Verfilmung mit Richard Gere von 2009 läuft dem Universitätsprofessor Parker Wilson eines Tages auf seinem Heimweg an der Bahnstation ein Aktia-Welpe zu, dessen Halsband seinen Namen verrät: „Hachiko“. Professor Wilson versucht dessen Besitzer ausfindig zu machen, bleibt jedoch erfolglos. Danach beschließt Wilson, den kleinen Welpen aufzunehmen – wovon seine Frau anfänglich nicht gerade begeistert ist. Doch als sie merkt, wie viel Freude Hachiko ihrem Mann bereitet, ändert sie ihre Einstellung. Jeden Tag wartet “Hachi” an der Bahnstation auf Professor Wilson, damit sie gemeinsam nach Hause gehen können. Doch eines Tages erleidet Professor Wilson während einer Vorlesung einen Herzinfarkt und stirbt. Sein treuer Vierbeiner wartet jedoch weiterhin auf sein geliebtes Herrchen an derselben Bahnstation. Jahre vergehen und Hachiko wartet dennoch tagtäglich am Bahnhof, bis er selbst an Altersschwäche stirbt. Doch dieses tränenreiche Ende hat auch etwas Schönes: Hachiko trifft im Jenseits endlich wieder auf sein Herrchen.

Bailey – Ein Freund fürs Leben

Dieser 2017 veröffentlichte US-amerikanische Dramedy-Film basiert auf dem Roman „Ich gehöre dir“ von W. Bruce Cameron. Der Film handelt von Hund Bailey, der durch Reinkarnation mehrere Hundeleben durchläuft.

Nachdem der achtjährige Ethan Montgomery gemeinsam mit seiner Mutter einen Golden Retriever-Welpen aus einem heißen Auto rettet, adoptieren die beiden den kleinen Hund und nennen ihn Bailey. Kurz nachdem Ethan wegen einer Beinverletzung sein Sportstipendium aufgibt und stattdessen auf eine Landwirtschaftsschule geht, muss Bailey aufgrund eines Nierenversagens eingeschläfert werden. Nach seiner Einschläferung wacht er als weiblicher Deutscher Schäferhund namens Ellie auf. Auch als Welsh Corgi Pembroke namens Tino erlebt er ein facettenreiches Hundeleben. In seinem letzten Leben gibt es auch ein tränenreiches Wiedersehen mit einem alten Freund, mit dem Bailey seinen Lebensabend verbringen darf…

Ein Hund namens Quill

“Quill” ist ein japanischer Dramafilm aus dem Jahr 2004 über einen Labrador Retriever, der zum Blindenführhund ausgebildet wird. Erzählt wird die Geschichte von Quills ersten Schritten in seiner Familie bis zu seinem Lebensende. Wer einen besonderen Film mit Hund sehen will, ist mit diesem emotionalen Streifen gut beraten.

Der gelbe Labrador Retriever Quill gehört zu einem Wurf, dessen Welpen allesamt zu Blindenführhunden ausgebildet werden sollen. Alle Geschwister werden jedoch abgelehnt- außer Quill. Als Einziger besteht er die harte Aufnahmeprüfung. Während seiner Ausbildung lernt Quill sein zukünftiges Herrchen, den Journalisten Mitsuru Watanabe, kennen. Leider mag dieser jedoch keine Hunde und ist von der Idee alles andere als begeistert. Trotzdem schafft es Quill mit seinem entzückenden Wesen, das Eis zu brechen und eine unzertrennliche Beziehung aufzubauen. Nachdem Watanabe jedoch an Diabetes erkrankt, muss Quill ins Ausbildungszentrum zurück. Das bedeutet aber noch nicht das Ende ihrer Beziehung… Einfühlsam und realistisch schildert der Film den weiteren Lebensweg Quills bis zu seinem Ende.

Marley & Ich

Diese US-amerikanische Komödie von 2008 beruht auf einem autobiographischen Roman und handelt von dem Chaos auf vier Pfoten Marley, der das Leben seiner Besitzer Jenny (Jennifer Aniston) und John (Owen Wilson) bereichert.

Nachdem das Journalisten-Ehepaar Jenny und John Grogan nach Palm Beach ziehen, rät ein Freund John an, sich einen Hund zuzulegen. So soll sich das frischvermählte Ehepaar auf die Verantwortung des Elterndaseins vorbereiten. Labrador Marley, der zwar von seinem Herrchen und Frauchen sehr geliebt wird, ist das pure Chaos in Hundeform, an dem sogar die Hundetrainerin verzweifelt. Der Film begleitet die Familie über die nächsten 13 Jahre, die für Mensch und Hund nicht immer einfach sind. Trotzdem sind sich sowohl die Grogans als auch Marley an dessen letzten Tag auf Erden sicher, dass die gemeinsame Zeit die schönste gewesen ist.

Charlie – Alle Hunde kommen in den Himmel

Dieser emotionale Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1989 begeisterte nicht nur Hundefreunde weltweit. Anhand von tierischen Stellvertretern wird mit viel Augenzwinkern die Chicagoer Mafiaszene der 30er Jahre nachgestellt und eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte um Wiedergutmachung, Treue und Freundschaft erzählt.

Der Deutsche Schäferhund Charlie wird von seinem ehemaligen Komplizen, der Bulldogge “Carface” (in Anlehnung an Al Pacinos “Scarface”) hintergangen und landet erst im Gefängnis und dann unter der Erde. Als Hund darf er natürlich in dem Himmel – denn alle Fellnasen gelten von Natur aus als loyal und gut. Weil Charlie jedoch noch keinen Frieden mit seinem verfrühten Ableben geschlossen hat, stiehlt er seine Lebensuhr und kehrt auf die Erde zurück. Nun kann er Rache an Carface üben – doch die Sache hat einen Haken. Durch den Diebstahl der Uhr darf Charlie nicht mehr in den Himmel zurück. Sollte er sterben, droht ihm nun das Fegefeuer. Dann lernt er jedoch ein besonderes Waisenmädchen namens Anne Marie kennen…

Sein Freund Jello

Das 1957 von Walt Disney Productions produzierte Filmdrama „Sein Freund Jello“ ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Fred Gipson. Für diesen Roman bekam der Autor sogar den Literaturnobelpreis Newbery Medal verliehen.

Als sein Vater für eine längere Zeit die Familienfarm verlassen muss, wird dem 15-jährigen Travis die Verantwortung über die Farm, seinen jüngeren Bruder und seine Mutter übertragen. Eines Tages läuft ihm ein streunender Hund zu, den er widerwillig aufnimmt und „Jello“ tauft. Mehr als einmal rettet Jello den Brüdern das Leben und sorgt dafür, dass die Familie sicher ist. Bei den Kämpfen mit Wildtieren kommt er aber nicht immer unverletzt davon. Ein Mädchen aus der Nachbarschaft schenkt der Familie ein junges Hündchen, das dem verletzten Jello Gesellschaft leisten soll. Wenig später steckt sich Jello jedoch mit Tollwut an. Durch die Unheilbarkeit der Krankheit und dem sich rasch verschlechternden Zustand beschließt sein Herrchen schließlich schweren Herzens, dem tapferen Rüden zu erlösen.

Na, fündig geworden? Wer lieber Filme mit Hund und Happy End bevorzugt, kann einen Blick auf unsere Top 5 der besten Liebesfilme mit Hund werfen!

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