Getreidefreies Hundefutter: Was ist der Vorteil?

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Viele Hundebesitzer fragen sich vor der Anschaffung des Tiers, welches Futter das Beste ist. Natürlich gibt es auch hier verschiedene Empfehlungen, etwas ändert sich meist jedoch nicht. Experten betonen, dass es wichtig ist, den Hund so artgerecht wie möglich zu füttern. So liegt es natürlich im Auge des Betrachters, was artgerecht bedeutet. Immerhin gibt es viele Herrchen und Frauchen, die ihren Hund einzig und allein von rohem Fleisch ernähren, während andere normales Hundefutter aus der Dose verabreichen. Zudem gibt es auch rein pflanzlich lebende Menschen, die ihr Tier vegan ernähren. Wie man sehen kann, ist die Varietät groß und doch sind sich viele einig: Getreide ist für den Hund nicht gut. In diesem Beitrag erfahren Neugierige, warum es besser ist, auf getreidefreies Futter umzusteigen.

Was ist in getreidefreiem Hundefutter enthalten?

Das hängt natürlich immer von Produkt zu Produkt ab. Grundsätzlich bedeutet getreidefreies Hundefutter nicht automatisch, dass dieses gesünder ist. Das hängt von diversen anderen Faktoren ab.
Allgemein liegt im getreidefreien Hundefutter der Fokus auf Fleisch, Gemüse und Ölen. Woher das Fleisch kommt und welche Öle verarbeitet wurden, hängt jedoch vom Hersteller ab. In diesen Futtersorten ist jedoch kein Weizen, Roggen oder Ähnliches eingearbeitet. Somit kann man davon ausgehen, dass es – wenn es ein gutes Produkt ist – besser auf die natürliche Verdauung des Hundes abgestimmt ist, da Hunde vom Wolf abstammen und dieser bekanntlich ein Fleischfresser ist. Ist der Verdauungstrakt gesund, können die Nährstoffe nachher besser aufgenommen werden. Hundebesitzer werden eine gute Ernährung sofort am Vierbeiner bemerken: Er ist vitaler, aktiver, ruhiger und gleichzeitig wächst das Fell auch richtig glänzend nach. Wenn das Fell schön nachwächst, können Hundebesitzer davon ausgehen, dass bei einigen Rassen hin und wieder ein Besuch beim Hundefriseur ansteht. Das ist besonders deshalb sinnvoll, damit das Tier von Härchen befreit wird, die zum Beispiel in die Augen hängen oder sonst störend sind.

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Das getreidefreie Futter kann entweder nass oder trocken sein. Der Unterschied liegt dabei im Feuchtigkeitsgehalt des Produktes. Während das Trockenfutter einen Wassergehalt von etwa fünf bis zwölf Prozent hat, liegt dieser beim Nassfutter deutlich höher (ca. 70 – 80 %).

Wann muss getreidefreies Hundefutter gefüttert werden?

Vierbeiner, die beispielsweise Probleme mit der Verdauung haben, sollten zum größten Teil mit Fleisch und Ballaststoffen (Gemüse, Amaranth usw.) gefüttert werden. Zudem ist es empfehlenswert, dass Hundebesitzer eventuelle Allergien abklären. Es ist nicht selten, dass Hunde genauso wie Menschen auch unter Glutenunverträglichkeiten oder Weizenallergien leiden. Das muss abgeklärt werden, nachher können Herrchen ihr Tier bestmöglich ernähren.
Auch wenn der Hund häufig unter Entzündungen der Gelenke oder Ähnliches leidet, ist das Verfüttern von Fleisch für das Tier deutlich besser.
Falls das Tier jedoch vollkommen gesund ist, passiert in der Regel bei seltener Fütterung von ein bisschen Getreide nicht viel. Dennoch sollte der Fokus auf Fleisch und Gemüse gerichtet sein.

Außerdem muss getreidefreies Futter in diesen Fällen verabreicht werden:
– Hunde, die unter Übergewicht leiden bzw. dazu neigen
– Tiere mit Diabetes
– Hund, der Krebs hat

Warum ist in vielen Produkten Getreide enthalten?

Das liegt vor allem daran, dass dies in der Produktion deutlich günstiger ist als Fleisch. Demnach sparen sich Hersteller hohe Kosten, wenn sie Futterprodukte auf den Markt bringen, die einen hohen Getreideanteil enthalten.

Worauf muss beim Kauf von getreidefreiem Hundefutter geachtet werden?

In erster Linie ist es notwendig, dass Besitzer die Zutatenliste lesen. Bei der Deklaration von Hundefutter gibt es verschiedene Varianten. Das heißt, dass bei der geschlossenen Deklaration beispielsweise die Angaben sehr vage sind. Am Ende können Besitzer nicht genau sagen, was dort enthalten ist. Deshalb ist es umso bedeutender, dass jene Futtermittel ausgesucht werden, bei denen die Zutatenliste offen dargestellt wird. Das ist sicherlich einer der ersten Punkte, auf die beim Kauf des Futters geachtet werden muss.
Wer die Zutatenliste durchliest, darf auf einen hohen Fleischanteil achten. Dieser kann bei zum Beispiel 70 – 80 % liegen. Des Weiteren sind auch die anderen Zutaten essenziell, um das Tier mit allem Wichtigen zu versorgen. Gemüse sowie gesunde Kohlenhydratquellen wie beispielsweise Amaranth, Quinoa, Kartoffeln oder Süßkartoffeln sind nicht nur lecker, sondern tun dem Hund auch gut.
Viele gute Produkte enthalten auch Öle oder Kräuter, die das Futter nochmals aufwerten. Zucker, Konservierungsstoffe oder andere Zutaten, dessen Namen man nicht aussprechen kann, sollten keinesfalls eingearbeitet sein.