Dienstag, August 16, 2022
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Endlich gefasst! Strafe für Dieb von Lady Gaga’s Hunden

Im Februar 2021 entführten Unbekannte zwei der drei Hunde von Lady Gaga. Der Hundesitter wurde dabei durch eine Schusswaffe schwer verletzt. Nun konnte die Polizei einen der Täter endlich (wieder) fassen. Denn durch einen bürokratischen Irrtum hatte man ihn bereits vor fünf Monaten aus der Haft entlassen.

Es war ein absoluter Alptraum für die Pop-Ikone Lady Gaga. Im Februar 2021 hielt sich die Musikerin gerade für Dreharbeiten in Italien auf, als ihr Hundesitter sich auf einem Spaziergang in Los Angeles befand. Der Mann betreute ihre drei Französischen Bulldoggen Miss Asia, Koji und Gustav. Laut BBC soll plötzlich ein Auto neben dem Hundesitter gehalten haben. Daraufhin sprangen zwei Männer heraus und bedrohten ihn mit einer Schusswaffe. Laut einem Überwachungsvideo sollen die Räuber ihn aufgefordert haben, keine Gegenwehr zu leisten, als plötzlich ein Schuss fiel. Der Hundesitter brach getroffen zusammen, woraufhin sich die Diebe je einen Hund schnappten.

Auf diese Weise konnten Koji und Gustav entführt werden, Miss Asia ergriff rechtzeitig die Flucht. Nachdem die Hundediebe im Auto geflüchtet waren, lief die Hündin zu dem verletzten Hundesitter zurück. Dieser soll die Hündin als seinen “Schutzengel” bezeichnet haben, der ihr die Kraft gab, seine schweren Verletzungen zu überstehen. Aufgrund von Lungenverletzungen musste ihm kurze Zeit später ein Lungenflügel entfernt werden.

Suche nach den dreisten Dieben

Es ist anzunehmen, dass es die Diebe auf Hunde der wertvollen Trendhunderasse abgesehen hatten und nicht gezielt die Vierbeiner einer Prominenten abgreifen wollten. Denn auf dem Schwarzmarkt erzielen selbst erwachsene Französische Bulldoggen immer noch Preise im dreistelligen Bereich. Lady Gaga selbst setzte kurz nach der Entführung eine Belohnung zu 500.000 US-Dollar (ca. 480.000 Euro) für Koji und Gustav aus. Und tatsächlich wurden die beiden Tiere kurze Zeit später von einer Frau abgegeben – sie musste sich jedoch wegen Komplizenschaft verantworten.

Vor fünf Monaten konnte die Los Angeles Police schließlich einen der mutmaßlichen Täter festnehmen. Der 19-Jährige wurde jedoch aufgrund eines bürokratischen Fehlers wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach diesem peinlichen Malheur setzte auch das Police Department selbst eine Belohnung von 5.000 US-Dollar für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des Täters aus. Und bald darauf klickten erneut die Handschellen – diesmal auch für den 20-jährigen Mittäter. Wegen Raub und schwerer Körperverletzung wurde dieser nun am Mittwoch zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Strafmaß für den 19-Jährigen und einen weiteren 28-jährigen Komplizen ist noch ausständig.

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