Samstag, Dezember 3, 2022
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Ab ins kühle Nass – Baden mit Hund

In den heißen Sommermonaten gibt es für Mensch und Tier nichts Schöneres, als sich eine nasse Abkühlung zu gönnen. Erfahren Sie hier, worauf Sie beim gemeinsamen Badetag mit Vierbeiner achten müssen, damit der Sommertag nicht baden gehen muss.

Wo darf mein Hund ins Wasser?

Nicht überall, wo Zweibeiner baden dürfen, sind auch Fellnasen im Wasser oder auf dem Gelände erlaubt. Wo sich viele Badegäste und speziell Kinder tummeln, sind Hunde generell nicht gerne gesehen oder nur an der Leine erwünscht. Halten Sie sich deswegen unbedingt an Hinweisschilder oder Anordnungen des Personals – egal, wie wohlerzogen und freundlich Ihr Hund ist. Regeln gelten für alle Hundebesitzer und sollen sicherstellen, dass jeder einen schönen Badetag genießen kann. Zudem gibt es in öffentlichen Seebädern manchmal extra abgegrenzte Hundebadestrände für Hund und Halter, und auch an abgelegenen Uferabschnitten werden Vierbeiner üblicherweise toleriert.

Hund mit Verbotszeichen
Hinweisschilder an Badestellen sollte man unbedingt befolgen. (c) Canva

Am besten ist jedoch: noch vor dem Losfahren herausfinden, ob Bello mit ins kühle Nass darf! Die meisten Badebetriebe haben relevante Informationen auf ihrer Homepage, ansonsten kann ein kurzer Anruf viel Ärger vor Ort ersparen. An natürlichen Seen oder Flüssen und weniger bekannten Badeorten hat man hingegen bessere Chancen, mit der Fellnase einen Sprung ins Wasser wagen zu können. Gehen Sie jedoch sicher, dass keine gefährlichen Strömungen den Hund in Gefahr bringen. Außerdem sollten auch hier Hinweisschilder und Schonzeiten für Wildtiere unbedingt befolgt werden!

Was soll ich vor und nach dem Schwimmen tun?

Heiße Temperaturen sind für unsere Hunde sehr belastend für den Kreislauf. Daher gilt besondere Vorsicht, wenn der Hund bereits vor dem Baden stark mit der Hitze zu kämpfen hat. Stellen Sie sicher, dass er langsam ins kühle Nass geht, denn besonders Hundesenioren könnten aufgrund des plötzlichen Umschwungs einen Kreislaufkollaps erleiden. Auch nach dem Schwimmen muss auf das Wohlbefinden unserer Vierbeiner geachtet werden. Hunde mit dichtem oder langem Fell sollten sorgfältig abgetrocknet werden, damit sie sich keine Erkältung holen. Hunden mit Schlappohren sollte man außerdem die Ohren nach dem Baden auswischen, um Ohrenentzündungen zu vermeiden. Bieten Sie dem Hund einen trockenen, ruhigen und für ihn angenehm warmen Platz zur Rast nach dem Wasserspaß an.

Englische Bulldogge hat eine Schwimmweste an und einen Tennisball im Maul.
Nicht jeder Hund ist automatisch ein guter Schwimmer. (c) Canva

Kann jeder Hund schwimmen?

Tatsächlich gibt es Hunderassen, die aufgrund ihres Körperbaus nicht oder nur schlecht schwimmen können. Dazu gehören Hunde mit gedrungenem Körper oder platten Nasen, wie verschiedene Bulldoggenrassen, der Deutsche Boxer, der Shih Tzu oder der Mops. Aber auch eine Kombination von großem Kopf mit kurzen Beinen macht das Schwimmen schwierig – daher meiden Dachshunde, Corgis oder Basset Hounds lieber das Nass. Zudem können auch Vierbeiner mit viel Fell Schwierigkeiten bekommen, wenn sich das Haar mit Wasser vollsaugt. Wenn der Hund trotz seiner hydrodynamischen Nachteile eine richtige Wasserratte ist, können Schwimmwesten für Hunde und seichte Gewässer Abhilfe schaffen. Lassen Sie Ihren Hund jedoch niemals aus den Augen, während er schwimmt – Sicherheit geht schließlich auch für Vierbeiner vor!

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