Donnerstag, Oktober 6, 2022
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Richard Lugner – Der Baulöwe im Interview

Mausi, Hasi, Käfer, Bambi, Katzi, Kolibri, Goldfisch, Zebra … Dass „Tierchen“ im Leben von „Mr. Opernball“ Richard Lugner eine bedeutende Rolle spielen, ist ganz Österreich wohl mehr als bekannt. Doch wie groß ist Lugners Liebe zu Hunden?

Der Baulöwe lädt zum Gespräch bei sich zu Hause in seiner wunderschönen Villa in Wien Grinzing – und wer empfängt die Hundezeitung standesgemäß? Natürlich die zwei Hunde von Richard Lugner – Michi und Cora. Wir dürfen vorab ein bisschen mit den beiden plaudern (selbstverständlich unter ständigem Streicheln), dann kommt auch unser menschlicher Gesprächspartner dazu. Frisch geimpft und bestens gelaunt erzählt uns der ehemalige Bundespräsidentschaftskandidat eine Menge „tierischer“ Anekdoten aus seinem Leben. Und eines vorab: Richard Lugner ist ein Hundemensch – ganz egal, ob bei seinen „Tierchen“ bis dato ein Hund dabei war oder nicht …

Mausi, Katzi, Hasi hatten Sie ja schon. Kommt als nächstes vielleicht eine Hunderasse?

Richard Lugner: Ich würde zwar niemals nie sagen, aber eine „Dobermanndi“ wird’s wohl hoffentlich nicht! Na, im Ernst – Hunde haben in meinem Leben immer eine große Rolle gespielt – und das wird auch immer so bleiben. In meiner ersten Ehe hatte ich zum Beispiel einen Schäferhund, in meiner zweiten einen Beagle, in der dritten einen Cavalier King Charles. Jetzt hab ich meinen Retriever und meinen Halb-Retriever. Wenn man einen Hund hat, ist man ja nie allein. Gleich, wenn man heimkommt, wird man als Erstes abgeschnüffelt, was man alles so mitbringt. Für mich sind Hunde der absolute Wohlfühlfaktor. Deshalb war es mir auch immer so wichtig, dass meine Kinder mit Hunden aufwachsen.

Im Moment teilen Sie Ihre Villa ja mit keinem „Tierchen“ – nur Ihre zwei vierbeinigen Mitbewohner sind immer an Ihrer Seite?

Ja, das stimmt. Richard Lugner ist im Moment nicht vergeben. Aber alleine bin ich nie. Neben meinen Kindern habe ich immer meine zwei Hunde – Cora und Michi. Die Cora ist, wie ich, schon ein bisschen älter. Sie wird im nächsten Oktober 14 Jahre alt. Sie hat übrigens am gleichen Tag Geburtstag wie ich. Ein paar Jahre später kam dann Michi dazu. Und einmal durften sie dann … (Lugner lacht) Einmal durften sie dann sogar Welpen machen…

Cora und Michi liegen entspannt am Boden.
Cora & Michi genießen die Ruhe in ihrem Haus in Wien-Grinzing Foto © Hundezeitung

Und die Hunde sind immer mit dabei?

Nein, nein. Die genießen ihre Zeit zu Hause. In der Lugner-City im Büro ist sogar Hundeverbot. Und da kann ich nicht mit meinen Hunden daherkommen, wenn alle anderen nicht dürfen. Früher, als ich auch am Wochenende viel im Büro war, da waren sie manchmal mit dabei. Heute nicht mehr.

Aber die Damen an Ihrer Seite müssen Hunde haben?

Sie müssen meine Hunde mögen – denn Cora und Michi gehören ja zu mir. Aber wenn sie selbst welche haben, ist das sogar eher schwierig. Beim Zebra war der Hund sogar für die Trennung mitverantwortlich. Ihr kleiner Hund musste überallhin mit – und bei mir zu Hause sind meine zwei Großen, und im Büro sind Hunde ja verboten. Das war alles andere als leicht.

Gehen Sie selbst mit Michi und Cora Gassi?

Inzwischen nicht mehr. Ich habe eine ganz liebe Hundesitterin, die die zwei bewegt. Und bei mir zu Hause haben sie einen eigenen Garten. Früher durften sie überall hin, aber dann haben sie mir im ganzen Garten nach Maulwürfen gesucht – obwohl wir gar keine hatten … Jetzt haben sie ihren eigenen Bereich, in dem es ihnen gut geht. Aber am Wochenende kommen oft Jacky und ihr Freund und gehen mit Cora spazieren. Mit Michi weniger – der ist nicht so „ihr“ Hund. Aber Cora ist nach wie vor sehr wichtig für sie.

Wie schaut’s mit dem Hundetraining aus?

(Lacht) Die Jacky war mit der Cora Hundeschule – aber gelernt haben’s nix. Aber „Geh schlafen“ können sie. Das haben wir ihnen zwar nie beigebracht. Aber wenn ich sage, „Geh schlafen“, dann wissen’s, was zu tun ist …

Hündin Cora liegt auf einem bunten Teppich und entspannt.
Auf "Geh schlafen" reagieren Lugners Hunde aufs Wort! Foto © Hundezeitung

Haben Sie eine spezielle Lieblingsrasse? Oder hauptsächlich Hund?

Also generell bin ich einer, der die großen Hunde mag. Die kleinen sind auch herzig –aber ich steh auf die großen. Und meine absoluten Lieblinge sind die Schäfer. Irgendwann möchte ich auch wieder einen Schäfer haben – am liebsten so einen weißen.

Dürfen die Hunde ins Bett?

Eigentlich nicht. Aber einmal hat sich der Michi ins Bett geschummelt, und ich habe ihn für den Kater gehalten. Da habe ich ihn zuerst gestreichelt. Dann habe ich ihn erkannt und aus dem Bett geschmissen. Aber witzig habe ich es schon gefunden. Generell sind Couch und Bett für Michi und Cora schon tabu. Daher habe ich, seitdem ich die Hunde im Haus habe, auch die Überdecke auf dem Sofa.

Als Letztes eine Frage, die nichts mit Hunden zu tun hat: Wie geht’s Ihnen als „Mr. Opernball“ mit einem ganzen Jahr ohne Opernball?

Eigentlich ganz gut – so habe ich mir viel Geld gespart (lacht laut). Für nächstes Jahr habe ich dafür schon wieder einen tollen Gast in petto. Ich hoffe nur, beim nächsten Opernball, der stattfindet, sind wir beide dann nicht schon zu alt.

Richard Lugner hält sein Handy in der Hand und zeigt Fotos von seinen Hunden.
Auf Lugners Handy befinden sich zahlreiche Schnappschüsse seiner Lieblinge Foto © Hundezeitung
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