Mehrere Fälle von ansteckender Fuchsräude in Niederösterreich

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(Symbolfoto) Bei Füchsen führt die hoch ansteckende Fuchsräude binnen drei Monaten zum Tod. / Foto: Pexels

Im Bezirk Neunkirchen sowie im Waldviertel wurden im Februar und März 2020 mehrere Kadaver von Füchsen entdeckt, die an der Fuchsräude verendet sein sollen.

Fuchsräude ist eine parasitäre Hauterkrankung, die auf Mensch und Tier übertragbar ist und als höchst ansteckend gilt. „Die Krankheit wird durch Milben in der Haut der Füchse hervorgerufen, äußert sich unter anderem durch Entzündungen und starken Juckreiz. Sie führt bei den meisten Füchsen binnen drei Monaten zum Tod“, heißt laut Österreichischem Jagdverband in einem Bericht der Kronen Zeitung. Infizierte Tiere leiden unter starkem Juckreiz, so dass sie sich zum Teil selbst blutig beißen und haben oftmals kahle Stellen im Fell.

Krankheit beim Haushund behandelbar

Nach den aktuellen Fällen werden Hundebesitzer in den betroffenen Regionen dazu aufgerufen in der freien Natur ihr Vierbeiner stets an der Leine zu führen und Kontakt mit jeglichen Tierkadavern zu vermeiden, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten kann.

Panik ist dennoch fehl am Platz, da sich Fuchsräude bei Haushunden inzwischen gut behandeln lässt.

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