Hund harrte 7 Tage bei verletztem Herrchen aus

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Auf jeden Berg und in jedes Tal - treue Vierbeiner wie Ash bleiben immer an unserer Seite. / Symbolfoto: pixabay.

Dass Hunde treuherzige Tiere sind, ist keine neue Nachricht. Dennoch ist es immer wieder verblüffend, wenn sie uns auch in den schlimmsten Zeiten nicht von der Seite weichen. Die Fellnase eines verunglückten Wanderers blieb sieben Tage lang bei ihm – dann konnte er endlich von Bergrettern geborgen werden. Er verdankt seinem Hund sein Leben.

Wie RTL berichtete, hätte es eigentlich nur eine entspannte Wanderung durch die italienischen Alpen werden sollen. Der 33-jährige Mann aus Triest hatte eine mehrtätige Tour durch die Berge geplant, nur mit seinem Hund Ash und der schönen Landschaft als Begleiter. Er nehme sich jedes Jahr Zeit für diesen Trip durch die Julischen Voralpen und habe ihn schon mehrmals ohne Vorkommnisse bewältigt. Dieses Jahr sollte es jedoch anders kommen: Gleich am ersten Tag seiner Wandertour stürzte er mehrere Meter in die Tiefe. Er zog sich neben Prellungen und Schrammen auch einen gebrochenen Knöchel zu, sodass er nicht mehr aufstehen oder weitergehen konnte. Andere Wanderer kamen nicht vorbei, zudem hatte der Verunglückte so tief in den Bergen keinen Handyempfang. Ihm blieb nichts anderes übrig, als auf Rettung zu hoffen und auszuharren. Sein treuer Hund Ash wich ihm dabei nicht von der Seite.

Warten auf Rettung

Der Mann hatte wirklich Pech. Da er ganz zu Beginn seiner Tour gestürzt war und niemand in nächster Zeit mit einem Lebenszeichen von ihm rechnete, dauerte es fünf Tage lang, bis seine Freundin ihn als vermisst meldete. Als es auch nach zwei weiteren Tagen keine Meldung von dem Triester gab, wurde eine Rettungsaktion per Hubschrauber gestartet. Weil seine Route bekannt war, konnte man ihn rasch ausfindig machen. Mit Laub und einer Landkarte bedeckt fand man den Verletzten und seinen Hund in der Nähe der Unfallstelle hungrig, durstig und erschöpft vor. Er war unter großer Anstregung zu einer nahen Wasserquelle gekrochen und hatte dort sieben Tage lang ausgeharrt – zusammen mit seinem treuen Kumpanen. „Dass ich am Leben bin, ist auch Ash zu verdanken, der mir Gesellschaft geleistet hat“, ist sich der Mann sicher.

Eine Wanderung kann nicht nur für Herrchen und Frauchen, sondern auch für den Hund gefährlich werden. Seien Sie saher immer gut vorbereitet – diese sieben Dinge dürfen bei keiner Bergtour mit Hund fehlen!